Wassenberg - Ein wuseliges und buntes Treiben auf dem Weihnachtsmarkt

Ein wuseliges und buntes Treiben auf dem Weihnachtsmarkt

Von: hewi
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Vertreter der Stadt und der Werbegemeinschaft eröffneten den Markt. Foto: Koenigs

Wassenberg. Der Weihnachtsmarkt verwandelte am Wochenende die Wassenberger Innenstadt in einen bunten und quirligen Markt. Vorweihnachtliche Stimmung hatte es aber angesichts des Marktangebotes teilweise schwer aufzukommen.

An neuem Ort war die St. Georgius-Bruderschaft zu finden. Von der Kapuzinerklause war die Bruderschaft auf den Stiftsplatz und ins angrenzende Pfarrheim umgezogen, wo sie mit Erbsensuppe, Mutzen, Reibekuchen und anderen Leckereien für das leibliche Wohl der großen und kleinen Marktbesucher sorgten.

In der Kirche wartete Hans Gert Höngens mit selbst gebauten Krippen auf. Hängens ist seit sieben Jahren mit seinen Krippen in Wassenberg dabei. Einen speziellen Kundentyp hat er nicht. Seine Krippen finden bei jungen Familien ebenso Anklang wie bei dem älteren Publikum. Die Krippen, die er in Wassenberg anbot, begannen bei 80 Euro. Ein Nachbau der Oberammergau-Krippe war für 240 Euro zu haben.

Schüler der Wassenberger Gemeinschaftsgrundschule präsentierten das Theaterstück „Im Doppelpack”, wobei sie musikalisch von den Flötenkindern der Grundschule unterstützt wurden.

Der Ehrenvorsitzende der Bruderschaft, Hans Heidemanns, lud zu einem interessanten „Printenvortrag” ein. Dabei erfuhren die Zuhörer im Pfarrheim einiges über die Zubereitung und die Geschichte der Printen, die in der Region fest mit der Weihnachtszeit verbunden sind. Auch der Jugendchor der Adventsgemeinde Wassenberg lud zum besinnlichen Konzert ein.

So weihnachtlich es auf dem Gelände der Propstei zuging, so unweihnachtlich wurde es auf Markt, der sich davor ausbreitete. „Was haben Thermofenster, die Filament-Faser und Multireiben oder Multiküchenhobel mit Weihnachten zu tun?”, fragte sich mancher Besucher. Das spezielle weihnachtliche Angebot musste man in dem riesigen Budenmeer, das sich in der Innenstadt ergoss, förmlich suchen.

Am Roßtor erinnerte das Angebot schon wieder mehr an Weihnachten und die besinnliche Weihnachtszeit. Trotzdem gab es auch Platz für Initiativen für Ruanda und gegen Bergschäden. Eine dufte Idee hatte Ralf Grzelka, der mit seinen „Ca´n Diles” aus Mallorca dabei war.

Die Duftkerzen zaubern die Düfte des Mittelmeers in die Wohnstuben. Dafür müssen sie nicht einmal angezündet werden, denn die handgearbeiteten Wachsschalen, in denen auch Platz für Teelichte ist, entfalten ihren Duft auch ohne Feuer.

Kaum war man durch das Tor, bot sich wieder der Anblick eines bunten und nicht wirklich weihnachtlichen Basars. Immerhin konnte man günstig Socken und Mützen für die bevorstehende Kältewelle erstehen.
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