Ein Stück Schottland am Niederrhein

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Auch die Wild Chickens waren bei Highland-Games mit viel Elan bei der Sache und lehrten den Herren der Schöpfung das Fürchten. Foto: Koenigs

Erkelenz-Matzerath. Dudelsackmusik und brachiales Geschrei sind in Matzerath auf dem Bolzplatz zu hören gewesen. Bereits zum vierten Mal hatte der dortige Highlander-Clan zu den einzigen Highland-Games im Kreisgebiet eingeladen.

Gemeint sind damit Sportarten, die es wohl niemals bis zur olympischen Reife bringen werden. Dabei haben Baumstammschleudern oder Timberwalk sicherlich ihren Reiz und würden für eine hohe Einschaltquote sorgen. In Matzerath steigt die Zahl der Besucher stetig. Waren es im Vorjahr knapp 500, wurden in diesem Jahr schon um die 1000 Zuschauer gezählt.

Für ein passendes, schottisches Musikprogramm sorgte eine Pipe Band aus den eigenen Reihen. Bis auf die gebürtigen Schotten Ken McKinney und Brian Gilles sind die 16 Mitglieder des Matzerather Clans allesamt gestandene Niederrheiner, die sich vor Ort ein kleines Stück Schottland geschaffen haben. Und die beiden Schotten müssen dann eben für ihre Niederrhein-Kollegen mächtig in die Lederblase pusten. Berufssoldat Gilles war erst am Abend zuvor von einem halbjährigen Einsatz in Afghanistan zurückgekommen und stand trotzdem seinen Mann auf dem Bolzplatz.

Dritter Pfeifer im Bunde war Rainer Wagner aus Ratheim. Clan-Chief Ralf Fourberg betont, dass es den niederrheinischen Hobby-Highlandern vor allem um den Spaß geht. Der Matzerather Clan hatte schon zum vierten Mal zu den Highland-Games eingeladen.

Zu den vierten Matzerather Highland-Games waren nicht nur Gruppen aus der Umgebung gekommen, sondern auch Gäste aus Düsseldorf und eine Gruppe der Mechatronik-Einheit der Bundeswehr aus Jülich. „Unsere Games sind eher als Gaudi gedacht”, erklärte Fourberg und verwies darauf, dass einige der Gruppen sich zum ersten Mal in den Disziplinen wie Baumstammslalom und Timberwalk probierten.

Darüber hinaus standen Steinweitwurf, Tauziehen oder Strohsackhochwurf auf dem Programm. Insgesamt waren es neun Disziplinen, die den „ganzen Mann” auch unter den weiblichen Teilnehmern forderten.
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