Ein „Run” auf die Karrieremöglichkeiten bei der Polizei

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Die neuen Kommissar-Anwärter aus dem Kreis Heinsberg vereinten sich zum Gruppenbild. Die Aufnahme zeigt (hintere Reihe, von links) Yüksel Tunc, Eric Theißen, Christopher Currie, Daniel Kolen, Dennis Chaumet, (mittlere Reihe, von links) Christopher Robert, Christian Vieten, Tobias Radeke, Jens Aufsfeld, Maries Scholtes, (vordere Reihe, von links) Polizeidirektor Hans-Joseph Rademacher, Ramona Jansen, Heiner Beulen, Julia Caron, Marvin Laumen, Julia Schulte, Alexander Dahlmanns, Jana Drews, Einstellungsberater Norbert Schröders.

Kreis Heinsberg. Eine erfreulich hohe Einstellungsquote verzeichnete die Kreispolizeibehörde Heinsberg auch wieder zum Ende der diesjährigen Einstellungskampagne.

Mit ihrem Einstieg in den gehobenen Polizeidienst steht 17 Kommissar-Anwärtern aus dem Kreis Heinsberg ein spannendes und vielseitiges Berufsleben bevor.

Die zukünftigen Ordnungshüter werden beim Polizeipräsidium Aachen, das eine von zehn Ausbildungsbehörden in Nordrhein-Westfalen ist, eingestellt, mit dem die Kreispolizeibehörde Heinsberg eng kooperiert. Vom Polizeipräsidenten erhielten sie ihre Ernennungsurkunde.

Zuvor gratulierte der Heinsberger Polizeidirektor, Hans-Joseph Rademacher, den angehenden Polizistinnen und Polizisten zum erfolgreich absolvierten Auswahlverfahren und wünschte ihnen einem erfolgreichen Berufsstart.

„Mit dem Polizeiberuf haben Sie einen attraktiven und zugleich anspruchsvollen Beruf gewählt. Die Aufgaben werden immer komplexer und umfangreicher, die Erwartungen an die Polizei immer größer. Dennoch haben Sie es in der Hand, Ihren Traumberuf mit Leben zu erfüllen”, so Rademacher, der selber schon auf mehr als 40 Jahre Berufserfahrung zurückblickt.

Von der landesweit hohen Zahl von 1100 Neueinstellungen konnten die Polizeibewerber aus dem Kreis Heinsberg besonders profitieren. Rund jeder fünfte Bewerber aus dem Kreis Heinsberg wurde eingestellt.

„Auch im nächsten Jahr bleibt es bei der hohen Zahl von Neueinstellungen, deswegen haben Bewerberinnen und Bewerber wieder gute Chancen, bei der Polizei NRW ein duales Studium zu beginnen”, so Einstellungsberater Norbert Schröders, der viele der neu eingestellten jungen Frauen und Männer schon aus ihrer Zeit als Polizeipraktikant kennt.

Kurz vor Studienbeginn hatte er zu einem gegenseitigen Erfahrungsaustausch eingeladen und gab erste wichtige Informationen zum Berufsstart mit auf den Weg.

Theorie und Praxis

Die Kommissar-Anwärter absolvieren bei der Polizei NRW ein Bachelor-Studium mit enger Verzahnung von Theorie und Praxis. Die theoretischen Studienabschnitte finden an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung im Fachbereich Polizei in Köln statt.

In mehreren Praktikumsblöcken werden die angehenden Kommissare dann in Polizeidienststellen des Kreises Heinsberg von erfahrenen Polizeibeamten im Rahmen des regulären Dienstes ausgebildet. Damit ist die Kreispolizeibehörde Heinsberg eng in die praktische Ausbildung eingebunden, und die meisten der auszubildenden Polizisten behalten so ihre Heimatnähe.

Nach erfolgreichem Studium werden die Polizeikommissare garantiert übernommen und im Polizeivollzugsdienst einer Polizeibehörde eingesetzt.

Info-Veranstaltungen werden angeboten

Der Run auf die begehrten Studienplätze der Polizei NRW für 2011 läuft bereits und endet voraussichtlich am 2. November 2010.

Die Polizei im Kreis Heinsberg bietet regelmäßige Info-Veranstaltungen und die Sportabzeichenabnahme für die Bewerbung an.

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