Kreis Heinsberg - Ein perfekter Tag für die DLRG Oberbruch

Ein perfekter Tag für die DLRG Oberbruch

Von: agsb
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La-Ola-Welle nach der Pokalübergabe: Die DLRG Oberbruch freute sich nach der Landesmeisterschaft über den Dieter-Löscher-Pokal. Foto: agsb
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Im Jubel vereint: Landesmeisterin Nicole Timar (r.) und Michaela Schafhausen (l.) präsentierten stolz den Dieter-Löscher-Pokal. Foto: agsb
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Keine leichte Aufgabe: Auch das Puppeschleppen gehörte bei den DLRG-­Landesseniorenmeisterschaften zum Wettkampfprogramm. Foto: agsb

Kreis Heinsberg. Das war ein perfekter Tag für die Oberbrucher Ortsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG). Sie richtete im Hallenbad von Heinsberg die Landesseniorenmeisterschaften im DLRG-Landesverband Nordrhein aus. Und der Dieter-Löscher-Wanderpokal blieb schließlich auch in Oberbruch.

Größte Schwimmergruppe

Es war spät am Abend des Veranstaltungstages, da brachen in der Oberbrucher Festhalle alle Dämme. Beim großen Festabend zu diesen DLRG-Titelkämpfen fanden die Pokalübergaben statt. Zu dem Schlussakt wirbelten die ­„Lückenbüßer“ aus Porselen über die Bühne, die Männer-Show-Tanzgruppe begeisterte nicht nur die Damenwelt im Publikum. Diese Landesseniorenmeisterschaften endeten mit einem glänzend organisierten Festabend, der viele stimmungsvolle Momente hatte.

Begeistert waren die Mitglieder der gastgebenden DLRG-Ortsgruppe Oberbruch, als diese nicht nur für die exzellent ausgerichtete Meisterschaft sowie den gelungenen Festabend gelobt wurde. Aus den Händen von Axel Warden, dem Vizepräsidenten des DLRG-Landesverbandes Nordrhein, erhielt Ausbildungsleiter Ralf Weingarten den Dieter-Löscher-Pokal. Dieser Wanderpokal wird immer an die größte Schwimmergruppe dieser Meisterschaften vergeben, wobei jeder Start im Einzel und in der Mannschaft nach einem bestimmen Punkteschema in eine Wertung einfließt, in der die Oberbrucher am Ende die Nase vorn hatten.

Da kannte der Jubel auf der Bühne keine Grenzen mehr. Immer wieder wurde die La-Ola-Welle gestartet, auf der Bühne ging die Post ab.

Zuvor war der Pokal in der Einzelwertung an den Bezirk Wuppertal verliehen worden. Und der Pokal im Mannschaftswettbewerb ging an Rheurdt-Schaephuysen (Kreis Kleve). Insgesamt waren 47 Mannschaften mit von der Partie, und die Ergebnisliste wies 78 Einzelstarts aus.

„Was Besseres hätte uns gar nicht passieren können“, schwebte Oberbruchs DLRG-Vorsitzender Horst Rossow auch Minuten nach der Auszeichnung auf Wolke sieben. Die große Freude zum Abschluss war der Lohn für die monatelangen Vorbereitungen sowohl im sportlichen Bereich als auch in der Organisation. Oberbruchs Ausbildungsleiter Ralf Weingarten sagte: „Ich glaube, wir haben das heute richtig gut gemacht, die sportlichen Leistungen waren super.“ Er gratulierte seinem Team zu der Leistung und und dankte den zahlreichen Helfern für ihr ehrenamtliches Engagement in der Organisation.

„Wir haben heute eine erstklassige Landesmeisterschaft gesehen. Ich ziehe meinen Hut vor der DLRG Oberbruch“, kamen lobende Worte auch aus dem Munde des Landesverbandsvizepräsidenten Axel Warden, der von einer Werbung für den Rettungssport sprach.

Im Verlauf des Festabends wurde auch der Oberbrucher Peter Ketzler wurde mit der silbernen Ehrennadel des Landesverbandes für herausragende Arbeit ausgezeichnet.

Frenetisch angefeuert

Schauplatz der Meisterschaft war an diesem Tag das Heinsberger Hallenbad gewesen. Schon in den Einzelwettbewerben war am Morgen in den Disziplinen Hindernisschwimmen, Puppeschleppen und Flossenschwimmen Spannug Trumpf, die Teilnehmer wurden – wie auch am Nachmittag bei den Staffelwettbewerben der Mannschaften – frenetisch angefeuert.

Drei Athleten aus dem Kreis Heinsberg setzten sich nach hervorragenden Leistungen mit Platzierungen ganz oben den auf dem Treppchen in Szene. So konnte es Nicole Timar von der DLRG Oberbruch gar nicht fassen, als sie auf die Ergebnisliste blickte: Sie war Landesmeisterin in der Altersklasse 35 . Wie auch Sandra Jätzold (AK 40, DLRG Erkelenz) und Wolf-Dietrich Eckhardt (AK 75, DLRG Waldfeucht). Oberbruch feierte ferner im Einzel dreimal eine Vizemeisterschaft: für Conny Storms (AK45), Melanie Justen (AK40) und Nico Esser (AK30). Ferner gab es zweimal Rang drei: für Sabrina van de Port (AK 35) und Horst Rossow (AK 55).

Im Mannschaftswettbewerb mobilisierten schließlich alle noch mal ihre Kräfte und gingen an die Grenzen. Die DLRG Oberbruch errang zwei zweite Plätze (mit Nicole Knur, Ira Schlömer, Britta Welnitz, Birgit Hermanns und Sabrina van de Port in AK 100 sowe Richard Plum, Manuel Jennes, Jens Welnitz und Christoph Claßen in AK 100) und landete zweimal auf Rang drei (mit Roman Schmitz, Rogé Paukstat, Pujan von Hehl, Nico Esser und Nicole Timar in AK 120 sowie Peter Ketzler, Eduard Mankau, Bernd Pfeifer und Elisabeth Hermanns in AK 240). Die DRLG Waldfeucht freute sich über einen zweiten Rang (mit Doris Peulen, Sonja Mengler, Yvonne Düßler, Tina ­Jäckel und Melanie Engel in AK 140) und einen dritten Platz (mit Ivo Meuwissen, Gregor Meuwissen, Georg Zuter, Olaf Oesterreich und Richard Laumen in AK 170).

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