Kreis Heinsberg - „Ein König ganz in Gold“ und viele mehr

„Ein König ganz in Gold“ und viele mehr

Von: anna
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Königliches Treffen im Kreishaus: Rund 70 Sternsinger waren am Freitag der Einladung von Landrat Stephan Pusch zu einem Empfang in Heinsberg gefolgt. Foto: Anna Petra Thomas Foto: Anna Petra Thomas
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Am Kreishaus: Mit Unterstützung von Regionaldekan Gottfried Maria Graaff (l.) und Landrat Stephan Pusch schrieb Aline Gerads aus Gangelt-Hastenrath den Segensspruch über den Eingang. Foto: Anna Petra Thomas
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Musik fehlte nicht: Irmgard Zielenbach stimmte mit dem Kinderchor aus Bocket Sternsinger-Lieder an, die von allen gemeinsam gesungen wurden; darunter weniger bekannte Lieder, damit sie eben auch bekanter werden. Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. „Ein König ganz in Gold!“ Ingrid Beschorner, Referentin für kirchliche Jugendarbeit im Büro der Regionaldekane, empfing die Sternsinger am Freitagnachmittag schon an der Drehtür des Kreishauses in Heinsberg und war begeistert.

Rund 70 waren in diesem Jahr der Einladung von Landrat Stephan Pusch zu einem offiziellen Empfang in der Kantine der Kreisverwaltung gefolgt. Dort begrüßte er die jungen Ehren­amtler persönlich, gemeinsam mit der regionalen Jugendbeauftragten Ingrid Beiten.

Für den Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der gemeinsam mit dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ Träger der Aktion Dreikönigssingen ist, eröffnete Michael Kock den Reigen der Redner, die sich den vielen kleinen Gästen zuliebe alle ganz kurz fassten. „Wir haben ihm zu danken, dass er euch dankt“, sagte Kock den Kindern über den Landrat. Pusch wiederum dankte in seiner kurzen Ansprache auch den Betreuern. „Das weiß ich noch aus meiner Zeit als Sternsinger. Ohne Betreuer geht es nicht“, betonte er.

Gemeinsam mit den Kindern beleuchtete der Landrat das Motto der diesjährigen Aktion mit dem Beispielland Tansania in Afrika. „Segen bringen, Segen sein“, lautete es. Segen bringen heiße, zu den Menschen zu sprechen und den Spruch an die Häuser zu schreiben, erklärte eine Königin. Und Segen seien die Sternsinger für die Kinder, die das gesammelte Geld bekämen, ergänzte ein kleiner König.

Über eine halbe Million Kinder seien in jedem Jahr an der Aktion beteiligt, so Pusch weiter. „Die gehen in kein Fußballstadion rein.“ Diese Aktion sei damit prägend für das Bild von Deutschland in der Welt. „Ihr macht euch stark für Kinder, denen es nicht so gut geht“, lobte er die Kinder. In Afrika, wo er im vergangenen Jahr selbst Ruanda und Burundi besucht habe, sei es für Kinder nicht selbstverständlich, gleich einen Arzt in der Nähe zu finden, wenn sie krank seien.

Dank sagte Pusch schließlich den Sternsingern auch dafür, dass sie mittlerweile in jedem Jahr den Segen auch über den Eingang des Kreishauses schreiben würden. Diese Ehre wurde diesmal Aline Gerads (8) aus Gangelt-Hastenrath zuteil, nachdem Pusch seine Spende in die Sammelbüchse der Hastenrather Sternsingergruppe befördert hatte. „Auch die Menschen, die hier im Kreishaus arbeiten, können eine ganze Menge Segen gebrauchen“, schmunzelte er.

Regionaldekan Gottfried Maria Graaff machte es ganz kurz: „Ihr seid einfach klasse“, sagte er den Kindern. „Wenn ich nächsten Monat beim Bischof bin, werde ich ihm erzählen, dass ihr wieder so fleißig gewesen seid. Das ist absolut vorbildlich“, erklärte er und forderte er von den anwesenden Erwachsenen einen Applaus für alle Königinnen und Könige ein.

Mit dem Kinderchor aus Bocket stimmte Irmgard Zielenbach mit ihrer Gitarre während dieses Empfangs auch weniger bekannte Sternsinger-Lieder an, die dann von allen gemeinsam gesungen wurden. Dies sei ein Wunsch der Betreuer aus dem Vorbereitungstreffen gewesen, erklärte Ingrid Beiten.

Eine kleine Stärkung für die Sternsinger war auch vorbereitet, bevor diese sich dann mit ihren Betreuern wieder auf den Heimweg machten.

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