Ein klares Bekenntnis zur Integration

Von: hewi
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Der Vorstand der Senioren-Union im Kreis Heinsberg: Hans-Josef Heuter (3. v. l.) steht als Vorsitzender an der Spitze. Gäste der Versammlung in der Oerather Mühle in Erkelenz waren CDU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneteter Bernd Krückel (2. v. l.), Bundestagsabgeordneter Wilfried Oellers (r.) und Wolfgang Gunia (4. v. l.), Vorsitzender der Senioren-Union im Nachbarkreis Düren. Foto: hewi

Kreis Heinsberg. Die Senioren-Union im CDU-Kreisverband Heinsberg hat einen neuen Vorstand. Die Vorsitzende Emmi Hülser hatte schon vor der Mitgliederversammlung in der Oerather Mühle in Erkelenz erklärt, dass sie den Vorsitz niederlegen und bei der Wahl nicht mehr kandidieren würde. Bei der Mitgliederversammlung in der Oerather Mühle wurde Hülsers bisheriger Stellvertreter Hans-Josef Heuter als Nachfolger gewählt.

Wichtig für die CDU

Die Senioren-Union ist kreisweit mit zehn Stadt- und Gemeindeverbänden vertreten. Trotz sinkender Mitgliederzahlen sei sie für die CDU wichtig, hieß es bei der Versammlung. „Die Senioren-Union bringt der CDU Stimmen“, betonte Hülser.

Neben den Vorstandswahlen, die der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Bernd Krückel leitete, stand auch eine Satzungsänderung auf der Tagesordnung, deren Inhalt Heuter vorstellte. Die Senioren-Union will durch einen Zusatz ein klares Bekenntnis zur Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft ablegen. Dies bezeichnete Heuter als „christliche Pflicht“. Allerdings barg das Thema durchaus Stoff für eine Diskussion. Ist das ein Thema für die Senioren-Union? Letztendlich entschied eine Mehrheit der Stimmberechtigten, dass es ein Thema sei, zu dem die Vereinigung Stellung beziehen sollte.

Auch in Krückels Bericht aus dem Landtag ging es unter anderem um die Flüchtlingsthematik. Er kritisierte die Landesregierung, die den Kommunen bei der Bewältigung der Unterbringung und Verpflegung der Flüchtlinge zu wenig helfe. Zudem monierte Krückel, dass – obwohl das Land im dritten Jahr in Folge steigende Steuereinnahmen aufzuweisen habe – die rotgrüne Landesregierung nicht in der Lage sei, einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen.

Aus Berlin berichtete Wilfried Oellers. Der Bundestagsabgeordnete pflichtete Krückel bei, mahnte aber auch europaweit eine größere Solidarität der Länder an. Zu viele Flüchtlinge würden in zu wenigen Ländern untergebracht. Neben Schweden sei Deutschland das Land, das europaweit die meisten Flüchtlinge aufnehme. Vor dieser Kulisse sei die Zurückhaltung des Landes NRW bei der Unterstützung der Kommunen ein falsches Signal.

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