Ein Gottesdienst im Zeichen der Insel Kuba

Von: anna
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Weltgebetstag in der Heinsberger Christuskirche: Konfirmandin Nele Otto trägt – passend zum Thema Kuba – einen spanischen Liedtext vor. Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. Wie in vielen christlichen Kirchen in der Region, in ganz Deutschland und in rund 170 Ländern der Erde haben Frauen auch in der Heinsberger Christuskirche anlässlich des Weltgebetstags einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert.

„Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“, lautete in diesem Jahr das Motto der Gottesdienstordnung, die Frauen in Kuba vorbereitet hatten.

„Die Kinder, die Jesus empfängt und segnet, wie wir später in der Lesung hören werden, stehen stellvertretend für alle diejenigen, die in der gesellschaftlichen Hierarchie ganz unten stehen“, erklärte Anne Trevisan vom Presbyterium der evangelischen Kirche in ihrer Begrüßung. „Und wenn die kubanischen Frauen fragen, wie wir heute handeln müssen, damit Menschen ohne Ausgrenzung leben können, denken sie dabei an die persönliche und berufliche Entfaltung der jüngeren Generation, an den Abbau von Altersarmut und an ein gutes Miteinander aller Generationen in den Familien.“

Hinter der Rednerin schmückte eine kubanische Flagge den Altarraum. Vieles, was mit Kuba in Verbindung steht, hatte das Vorbereitungsteam zudem auf den Altarstufen zusammengetragen: Zum Beispiel Zigarren, Kaffee, eine Palme und eine Gitarre. Frauen aus fünf Heinsberger Stadtteilen, aus Kempen, Kirchhoven, Schafhausen, Unterbruch und aus der Innenstadt, hatten den Gottesdienst gemeinsam vorbereitet und gestalteten ihn auch.

Kubanischer Rhythmus

Mit dabei war auch die Konfirmandin Nele Otto, die den Frauen unter anderem einen Liedtext auf Spanisch vortrug. Für kubanischen Rhythmus live sorgte Kantor Willi Kann am Klavier. Er ermutigte die Frauen sogar, ganz ohne Probe vorab eines der Lieder im Kanon zu singen. Dazwischen informierten die Frauen im Team zunächst über Land, Leute und die Kultur Kubas, danach über die wechselvolle Geschichte des Inselstaats in der Karibik.

Auch die Gebetstexte versetzten die Gottesdienstbesucherinnen an vielen Stellen nach Kuba. „Wir preisen deine Gegenwart mitten unter uns mit Gitarren, Klanghölzern, Rasseln und Trommeln“, hieß es zum Beispiel, oder an anderer Stelle mit Blick auf die Nationalblume: „Wie der Schmetterlingsjasmin an Bächen wächst und frisches Wasser braucht, um seine Schönheit zu zeigen, so brauchen wir die Liebe Gottes und den Strom seiner Weisheit.“

Neben Propst Markus Bruns war auch Pfarrer Sebastian Walde gekommen, um die Frauen zu segnen. Er war sehr angetan vom Gottesdienst und bat für das Team um einen „Applaus im kubanischen Rhythmus“. Nicht minder begeistert waren die Gläubigen von kubanischer Suppe, Maisbrot und Kuchen mit Rum.

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