Kreis Heinsberg - Ein Fettbrand kann fatale Folgen haben

Ein Fettbrand kann fatale Folgen haben

Von: gs
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Eindrucksvolle Demonstration: Am Berufskolleg Ermährung – Sozialwesen – Technik des Kreises Heinsberg in Geilenkirchen ging es um das Thema Fettbrand.

Kreis Heinsberg. Der Brand von Fett wird oft unterschätzt, kann jedoch verheerende Auswirkungen haben. Andreas Bartz und Frank Hitziger vermittelten am Berufskolleg Ernährung–Sozialwesen-Technik des Kreises Heinsberg in Geilenkirchen in Ausbildung befindlichen Fachverkäuferinnen der Mittelstufe Bäckerei/Konditorei sowie Schülerinnen und Schülern aus dem hauswirtschaftlichen Bereich fachgerechte Verhaltensweisen bei Fritteusenbränden.

„Wir laden seit Jahren die BGN für eine Hautschutzschulung an unser Kolleg ein“, berichtete Koordinatorin Christiane van Betteray. Erstmals gebe es nun eine Fettbranddemonstration. Die technischen Aufsichtsbeamten der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hatten auf dem Hof eine mit Gas betriebene Eigenkonstruktion aufgebaut, die dem Aufbau einer Fritteuse gleich kommt.

Bartz und Hitziger sind in Sachen Gesundheitsschutz bundesweit in Betrieben und Schulen unterwegs. „Hier ist unser Nachwuchs, dem wir unser Wissen vermitteln und den wir auf Gefahrenlagen aufmerksam machen können“, so Bartz.

Die jungen Damen und zwei Herren erfuhren von Hitziger, dass sich Fett ab etwa 337 Grad selbst entzündet – je nach Alter des verwendeten Fettes auch schon mal etwas früher. „Feuer braucht Sauerstoff und Energie, also in diesem Fall Öl oder Fett“, erklärte Hitziger. Was ist zu machen, um brennendes Fett zu löschen ? „Wasser drauf oder eine Decke drüber“, lauteten zwei Antworten. Es wurde demonstriert, was passiert, wenn so gehandelt würde. Eine Schülerin durfte aus ein paar Meter Entfernung Wasser auf das Fett gießen.

Explosionsartig entstand eine riesige Stichflamme, die allen einen gehörigen Schrecken einjagte. „Bei einem Fettbrand arbeiten sich die Flammen auch durch eine Decke“, warnte Hitziger. Auch eine Löschdecke nutze nicht viel. Der BGN-Beauftragte präsentierte den Schülerinnen und Schülern am Ende einen Fettbrandlöscher, mit dessen Hilfe es schließlich gelang, die Flammen zu „vernichten“.

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