Heinsberg - Ein Fall für die Müllverbrennung

Ein Fall für die Müllverbrennung

Letzte Aktualisierung:
Feuerwehrstiefel
Das Ende einer langen Geschichte: Nach anderthalb Jahren wurden diese Sicherheitsschuhe aus Heinsberg aufgrund von Mängeln vernichtet.

Heinsberg. Die Bezirksregierung Köln hat 2595 Paar unsicherer Feuerwehrstiefel in der Müllverbrennungsanlage Weisweiler vernichten lassen.

Die Schuhe stammten von einer inzwischen insolventen Firma aus Heinsberg. Sie wurden beschlagnahmt, da sie nicht den gesetzlichen Anforderungen für Sicherheitsschuhe entsprachen.

Feuerwehrstiefel müssen zur Sicherheit der Wehrleute den Anforderungen des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes und der Verordnung über das Inverkehrbringen von persönlicher Schutzausrüstung genügen.

Bei den jetzt vernichteten Stiefeln wurden erhebliche Unzulänglichkeiten festgestellt. Dazu zählten Mängel in der Rutschhemmung, der Trennkraft der Sohle, der Durchtrittsicherheit, der Zehenkappenbelastung, der Antistatik, dem Steilfrontabsatz sowie dem Brennverhalten von Reißverschluss und Schnürsenkeln.

Diese Fehler wären für den Einsatz eine Gefahr für Leib und Leben der Feuerwehrleute gewesen. Die Stiefel wurden im März 2010 sichergestellt und lagerten seitdem zur Verwahrung in Aachen in Räumen der Bezirksregierung Köln.

Der Hersteller hatte erfolglos gegen die Sicherstellung und die weiteren Anordnungen durch die Bezirksregierung Köln geklagt. Nach eineinhalb Jahren wurden die Feuerwehrstiefel nun vernichtet, da sie aufgrund der Sicherheitsmängel auch nicht mehr in Verkehr gebracht werden konnten. Die Schuhe füllten 29 Europaletten mit einem Gesamtgewicht von acht Tonnen und mussten in insgesamt vier Lkw-Ladungen von Aachen nach Weisweiler transportiert werden. Die sachgerechte Entsorgung wurde durch Beamte der Bezirksregierung Köln sichergestellt.

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