Ein Dankeschön für karitatives Engagement

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Vor der ehemaligen Taufkirche
Vor der ehemaligen Taufkirche St. Jans Klus, dem heutigen Café Zur Klus in Waldfeucht-Haaren: Teilnehmer der Veranstaltung „Mit Caritas unterwegs”.

Kreis Heinsberg. Die Region Heinsberg verfügt über eine Vielfalt an sozialen Angeboten. Einen Einblick bekamen auch in diesem Jahr die Teilnehmer der schon traditionellen Tagesveranstaltung „Mit Caritas unterwegs”.

Der Caritasverband verbindet mit dieser Aktion neben der Information auch ein Dankeschön für das karitative Engagement in den Kirchengemeinden vor Ort.

Gangelter Einrichtungen

Diesmal ging es in den westlichen Teil des Kreises. Als erste soziale Einrichtung besuchte die Gruppe die Gangelter Einrichtungen Maria Hilf. Die Krankenhausseelsorgerin Sabine Mevissen erläuterte zu Beginn das Logo der Gangelter Einrichtungen.

Martina Flügel, zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Maria Hilf, präsentierte anschließend die vielfältigen Angebote. Für viele Teilnehmer war es neu, dass zu den Gangelter Einrichtungen nicht nur das psychiatrische Krankenhaus Maria Hilf gehört.

Daneben gibt es eine Palette von Eingliederungshilfen für geistig oder mehrfach behinderte Menschen, für psychisch und seelisch Erkrankte sowie Suchtkranke.

Das Katharina-Kasper-Heim hat einen gerontopsychiatrischen Schwerpunkt und betreut auch ältere Menschen mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung. Viele von den Teilnehmern wussten bisher auch nicht, dass die Gangelter Einrichtungen in vielen Städten und Gemeinden des Kreises über Angebote wie Tageskliniken und betreute Wohneinheiten verfügen.

Initiative „Hand in Hand”

Nach dem Mittagessen machte sich die Gruppe auf den Weg ins Café Klus in Waldfeucht-Haaren, wo sie schon von Hans Schröder und einigen seiner ehrenamtlichen Mitstreiter der Initiative „Hand in Hand” erwartet wurde.

Schröder erklärte, dass es sich bei „Hand in Hand” um ein karitatives unabhängiges zwölfköpfiges Team von Ehrenamtlichen der Haarener Pfarre St. Johannes der Täufer handelt.

Unter dem Schutz der Tochter des Ortes, der Ordenschwester Emilie Schneider, hat es sich die Initiative zur Aufgabe gemacht hat, vertraulich und kostenlos sozial schwachen Menschen zu helfen. Sie besteht seit acht Jahren und bietet regelmäßig Sprechstunden für Bedürftige an.

Zudem gibt sie - soweit es die finanziellen Mittel erlauben - Lebensmittelgutscheine an bedürftige Familien aus. Aufgrund von Spendengeldern konnten in den letzten Jahren zudem jährlich 80 Säcke Kartoffeln an diese Familien verteilt werden.

Daneben gibt das ehrenamtliche Team nicht verkaufte Brote einer Großbäckerei und Obstsäfte eines Getränkeherstellers aus. Textilien in der eigens dafür eingerichteten Kleiderkammer in Form eines gut sortierten Textilgeschäftes werden ebenfalls angeboten.

Viele Hilfsaktionen

Schröder berichtete anschaulich von vielen Hilfsaktionen für bedürftige Familien und deren Kinder. Er betonte, dass „Hand in Hand” mit den Jugendämtern, den Familienbetreuerinnen der Caritas, den Schulen, Tafeln und dem Verein „Amos” zusammenarbeite.

Und immer wieder gab er zu verstehen, dass es allein darum gehe, die Not zu lindern. Dafür gab es viel Applaus von den Gästen.

Abschlussmeditation

Nach einer Kaffeepause dort endete die Tagesveranstaltung „Mit Caritas unterwegs” dann mit einer Abschlussmeditation im Geistlichen Zentrum in Heinsberg. Der Kommentar vieler Teilnehmer war einhellig: „Dieser Tag war wieder einmal sehr informativ”.
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