Ehrenamtlich für behinderte Menschen eingesetzt

Von: defi
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„Emotions”: Die Tanzgruppe der Lebenshilfe unter der Leitung von Tanja Matussek begeisterte das Publikum bei der Feier vom CBF 70. Foto: defi

Kreis Heinsberg. Sein 40-jähriges Bestehen feierte der Club Behinderter und ihrer Freunde (CBF 70) im großen Saal der Lebenshilfe in Oberbruch.

Vereinsvorsitzende Elisabeth Metschukat konnte zum Jubiläum auch einige Clubgründer begrüßen wie Roswitha Windeln, Klaus Jansen, Klaus Petz, Hans Dieter Kleff und Hans Holzweiler.

Elisabeth Metschukat dankte im Namen des heutigen Vorstands all den Menschen, die in ehrenamtlicher Arbeit zum Wohle des Clubs und für behinderte Menschen tätig gewesen seien. Wenn es sie nicht gäbe, so die Clubvorsitzende, „wären wir im mitmenschlichen Bereich um einiges ärmer.”

Zu einem Jubiläum gehört auch eine Rückschau. Elisabeth Metschukat ließ die Clubgeschichte Revue passieren. Der heutige Club Behinderter und ihrer Freunde versteht sich als Freizeiteinrichtung der Lebenshilfe und wurde im Juli 1970 zunächst als Jugendclub 70 im Sonderkindergarten Erkelenz gegründet. 1972 erfolgte die Aufnahme des Jugendclubs in den Stadtjugendring Hückelhoven-Ratheim.

Ein Höhepunkt der Vereinsgeschichte war das deutsch-britische Behindertentreffen, das in der feierlichen Unterzeichnung eines Partnerschaftsvertrags zwischen dem Jugendclub 70 und dem Londoner Pendant The Freewheelers Youth Club mündete.

Auch Kontakte zu einem belgischen Club wurden geknüpft und gepflegt. Im Oktober 1975 führte der Club die erste Clubordnung ein und nannte sich nun CBF 70 - Club Behinderter und ihrer Freunde.

Von 1975 bis 1999 haben zahlreiche Vorstandsmitglieder für den Club gearbeitet. Elisabeth Metschukat hob besonders Jakob Scheeren hervor, der in dieser Zeit, mit kleiner Unterbrechung, Vorsitzender des CBF 70 war.

1999 wurde zum Schicksalsjahr für den Club, der komplette Vorstand legte seine Ämter nieder. Ein Notvorstand mit Josef Lechner an der Sitze leitete den Club.

Als dann im Juni 2000 Josef Lechner plötzlich starb, standen die Neulinge in der Vereinsführung alleine da. Elisabeth Metschukat erinnerte sich noch gut daran, wie der neue Vorstand damals ins kalte Wasser gesprungen sei, ohne vom Schwimmen viel Ahnung zu haben, doch man habe sich eingeschwommen.

Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder zeigte sich in seiner Ansprache tief beeindruckt davon, wie der Club Höhen und Tiefen gemeistert habe: „Ich glaube aber”, so der Bürgermeister an Elisabeth Metschukat gewandt, „Sie befinden sich jetzt in einem Aufschwung, das sehe ich Ihrem Lächeln an, Sie machen das gerne.”

Elisabeth Metschukat ihrerseits sprach all ihren Clubfreunden ein Lob aus, „denn in den letzten zehn Jahren sei der Club zu einer tollen Gemeinschaft geworden. „Jeder hilft Jedem!” Dies sei in erster Linie auf die geselligen Abende in den Cluburlauben zurückzuführen.

Dabei galt ihr Dank auch dem Busunternehmen Willi von den Driesch, das inzwischen zwei Busse mit Hebebühne für Rollstuhlfahrer angeschafft habe, ohne die solche Cluburlaube nicht denkbar wären.

Sowohl die stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe, Marianne Bückers, als auch der Geschäftsführer der Lebenshilfe, Edgar Johnen, lobten den CBF 70 für sein Engagement bei der Durchführung von Freizeitveranstaltungen für Menschen mit und ohne Behinderung.

Ein tolles Buffet hatte die Küchencrew der Lebenshilfe um Chefkoch Erich le Mestrez für die Gäste der Jubiläumsfeier gezaubert.
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