Ehrenamt: Engagierte Menschen stellvertretend ehren

Von: defi
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Kreis Heinsberg. Das Ehrenamt und seine Würdigung beschäftigte den Kreisausschuss. Alle Ausschussmitglieder und die Verwaltung seien sich wohl einig, dass das Ehrenamt zu würdigen sei, erklärte Landrat Stephan Pusch.

Der Landrat sieht die Prioritäten aber aufgrund der Zuständigkeit des Kreises Heinsberg im Bereich Rettungsdienst und Katastrophenschutz.

Hingegen hatte die SPD-Fraktion eine Ausweitung auf alle Bereiche des Ehrenamtes beantragt. Es sei der SPD ein Anliegen, so Ralf Derichs, dass der Kreis Heinsberg keine Zweiklassengesellschaft im Ehrenamt schaffe. Franz-Josef Dahlmanns hatte für die Kreisverwaltung mal gerechnet und bei der „Variante Landrat“ 350 zu würdigende Personen gezählt. Bei der Variante der SPD, die den Kreis auf alle Ehrenamtler ausgeweitet sehen wollte, hatte Dahlmanns 55.000 in Frage kommende Personen errechnet.

22 Prozent kämen infrage

Es sei davon auszugehen, so erklärte Dahlmanns, dass 22 Prozent der Gesamtbevölkerung im Kreis Heinsberg ehrenamtlich engagiert seien.

Landrat Pusch schlug vor, den Kreis zu erweitern, allerdings nicht auf alle ehrenamtlich tätigen Kreisheinsberger, sondern auf Personen oder Gruppen, die stellvertretend für das Engagement ihrer Mitbürger geehrt werden könnten.

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