Druckmaschine geht in den Kongo

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Landrat Stephan Pusch, Pater Dominiek, Heinz-Josef Storms, Heinz-Josef Minkenberg (v.li.) und die Maschine.

Heinsberg. „Es gibt gut ausgebildete Leute im Kongo und viele, viele lern- und wissbegierige Jugendliche aber so gut wie keine Schulungsmaterialien und auch keine Bücher und keine Maschinen, um selbst etwas zu erzeugen.” erzählt Pater Dominiek.

Da kam das Angebot von Landrat Stephan Pusch an Dr. Bernd Bierbaum gerade richtig. Der Kreis hat eine gebrauchte, gute, noch voll funktionstüchtige Offset-Druckereimaschine, die aber seit Jahren nicht mehr benutzt wurde. Dr. Bierbaum war von der Idee, diese Maschine zu übernehmen, sofort begeistert, denn er wusste, dass sie ideal für Pater Dominiek ist.

Pater Dominiek, seit vielen Jahren Partner vom Verein „Wir für Ruanda”, wurde vor drei Jahren von seinem Orden der Salesianer von Goma/Demokratische Republik Kongo in die Hauptstadt Kinshasa versetzt.

Nachdem er in Goma bereits die große technische Schule unter anderem mit Hilfe von „Wir für Ruanda” aufgebaut und hervorragend durchorganisiert hatte, steht er jetzt 74-jährig wieder vor so einer großen Aufgabe. Bereits durch die Weihnachtsaktion 2007 des Heinsberger Vereins ermöglicht konnte Pater Dominiek ein neues Schulgebäude mit drei Schulklassen errichten, um wenigstens ein bisschen mehr Platz für die vielen Schulkinder zu bekommen.

Pater Dominiek, derzeit auf Heimaturlaub in Belgien, berichtet, dass seine große Schule, die sogar eine Ausbildungsabteilung für Drucker hat, jedoch keine einzige Druckereimaschine besitzt. Alles wird nur theoretisch unterrichtet.

Diese Maschine des Kreises Heinsberg ist also ein echter Glücksfall für die Schule. Glücklich holte er letzten Donnerstag persönlich die Maschine mit einem Lkw ab. „Wir für Ruanda” ergänzte die Maschine noch mit einem großen Kopierer, damit Pater Dominiek sich seine Druckvorlagen selbst erstellen kann.
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