Kreis Heinsberg - DRK sagt Danke: Kleidersammlung erbringt gut 75 Tonnen

DRK sagt Danke: Kleidersammlung erbringt gut 75 Tonnen

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Kreis Heinsberg. Gut 75 Tonnen – und somit etwas weniger als beim Rekord im vergangenen Jahr – haben die Bürger des Kreises Heinsberg bei Altkleidersammlung des Deutschen Roten Kreuzes vor die Haustüren gestellt.

Was sich auf den ersten Blick als kleine Verschlechterung darstellt, ist laut DRK tatsächlich „ein sensationelles Ergebnis“. Denn anders als im vergangenen Jahr habe das Rote Kreuz in vielen Städten des Kreisgebietes mehrere Dutzend zusätzliche Container aufstellen können, sodass sich das Sammelergebnis fast schon zwangsläufig reduzieren sollte.

„Vermutlich hätten wir aber auch dieses Jahr das Vorjahres­ergebnis noch übertroffen“, vermutete Hardy Hausmann, der zusammen mit den beiden Kreisbereitschaftsleitern die Sammlung organisiert und koordiniert hat. Aber leider seien Unbekannte auf die DRK-Sammlung aufgesprungen und hätten teilweise schon in der Nacht zuvor bereitgestellte Kleidung abgeholt. Der Schaden habe aber deutlich reduziert werden können, da viele Bürger beim DRK angerufen hätten. „Insgesamt haben wir sicher einige Hundert Telefonate geführt. Die Menschen möchten einfach ihre Spende in den Händen des DRK wissen“, erklärte Christoph Caron, ebenfalls mit der Sammlung beauftragt.

Der Erlös der Sammlung – nach Angaben von DRK-Kreisgeschäftsführer Lothar Terodde ein kleiner fünfstelliger Betrag – wird für die satzungsgemäßen Aufgaben des Roten Kreuz verwendet.

Insgesamt waren über 150 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer mit knapp 50 Fahrzeugen an den beiden Sammeltagen unterwegs. „Es ist schon enorm, was unsere Leute zusätzlich zu den ungezählten Stunden bei Sanitätsdiensten und Ausbildung leisten“, sagten die Kreisbereitschaftsleiter Jürgen Zoons und Heinz Grevenrath voller Stolz. Und Lothar Terodde ergänzte: „Wir möchten uns ganz herzlich sowohl bei den Menschen im Kreis als auch bei allen Helferinnen und Helfern für ihre Unterstützung bedanken. Dies ist alles nicht selbstverständlich!“ Dank galt aber auch den Partnern vom Technischen Hilfswerk. Wie in den letzten Jahren auch wurde bereitwillig an beiden Tagen mit Personal und Material geholfen.

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