DRK freut sich über 13 neue Sanitätshelfer

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Das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Heinsberg freut sich über 13 neue ­Sanitätshelfer.

Kreis Heinsberg. Der Kreisverband vom Deutschen Roten Kreuz freut sich: Das DRK hat 13 neue Sanitätshelfer. Die hoch motivierten ehrenamtlichen Rotkreuzler im Alter von 16 bis 48 Jahren hatten sich das Ziel gesetzt, Sanitätshelfer des DRK zu werden.

Deshalb wurde an vier Wochenenden intensiv gelernt. Mit Hilfe eines strukturierten Diagnostik-Systems wurden die Grundlagen zur Einschätzung und Bewertung von Notfallsituationen eingeübt. Die Helfer erlernten, welche Maßnahmen anzuwenden sind, wenn sich ein Patienten in einer kritischen (lebensbedrohlichen) Situation oder eine Gefahrensituation befindet.

Diese Ausbildung soll die Lehrgangsteilnehmer in die Lage versetzen, während ihres zukünftigen Dienstes schnelle, zielgerichtete und wertvolle Maßnahmen und Vorbereitungen zu verrichten, um dem Rettungsdienst optimale Voraussetzungen zu verschaffen.

Der Ausbildung folgten zwei Prüfungstage vor der DRK-Prüfungskommission. Die anspruchsvolle Prüfung bestand aus vier Teilen: Samstags wurden die theoretischen Prüfungen und die Prüfung der Herz- Lungen-Wiederbelebung abgenommen. Dabei wurde ein Ablauf geprüft, der dem Vorgehen des professionellen Rettungsdienstes sehr nahekommt. Bis auf die Gabe von Notfallmedikamenten und der Beurteilung des EGK-Bildes, wie es im Rettungsdienst des Kreises Standard ist, kann die Durchführung als gleichwertig angesehen werden. Sonntags wurden zunächst internistische Fallbeispiele, dann chirurgische Fallbeispiele geprüft. Dabei mussten die Helfer eigenständig diagnostische Schemata abarbeiten, um die Situation des Patienten zu analysieren, die Gefahr für Leib und Leben einzuschätzen und darauf basierend entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Diese waren zum Teil lebensrettend. Nur wenn der Prüfling alle vier Prüfungen bestanden hatte, galt die Prüfung zum Sanitätshelfer als bestanden.

13 Rotkreuzler haben durch solide Leistungen und Präsentationen ihres Könnens ihr Ziel erreicht: Marina Schulz, Rebecca Schulz, Anna Stassen, Wolfgang Peters, Debora Perri, Chantal Bourceau, Attila Uyanik, Nathalie Uyanik, Lena Kwapulinski, Jil Rütten, Jacqueline Schröder, Sascha Schöder und Holger Walter.

Der DRK-Kreisverband erklärte: „Wir freuen uns besonders, dass einige aus dieser Runde bestrebt sind, die Ausbildung zum Rettungshelfer anzugehen und dadurch die erste Qualifikation zur Mitarbeit im qualifizierten Krankentransport zu erlangen. Die Menschen im Kreis Heinsberg können in Notfällen mit der Hilfe dieser neuen DRK Sanitätshelfer rechnen und auf ihre Fähigkeiten vertrauen!“

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