Drei Männer und jede Menge Spaß auf der Bühne

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Das lustige Theatervölkchen der Baaler Bürger Bühne plant einen Angriff auf die Lachmuskeln. Zurzeit sind die Proben angelaufen. Am 25. September ist im Bürgerhaus Premiere. Foto: Dahmen

Hückelhoven-Baal. Die Theaterfreunde von Baal und Umgebung dürfen sich auf die nächste Aufführung der Baaler Bürger Bühne freuen. Am 25. September ist um 20 Uhr im Bürgerhaus Premiere einer ungewöhnlichen Komödie: „Spieler, Spinner, Spekulanten”.

Ungewöhnlich ist die Komödie in drei Akten, weil dieses Theaterspiel ein Gemeinschaftswerk der Schauspielertruppe ist. Bei den angelaufenen Proben gibt es daher viel zu lachen, weil das Drehbuch ständig Änderungen erfährt. Jeder darf seinen humorvollen „Senf” dazugeben.

Das Ergebnis: der Spaß nimmt kaum ein Ende. Deshalb hat es Regisseurin Rita Kluge nicht immer leicht, die neuen Ideen unterzubringen. Das Drehbuch lebt zurzeit vom Durchgestrichenem und dem Eintrag von neuen lustige Einfälle. „Die Übersicht geht dabei nicht verloren”, meint Rita Kluge beim Durchblättern. Sie hat alles fest im Griff.

Insgesamt 16 Schauspielerinnen und Schauspieler betreten bei dieser Komödie die Bühne, darunter erfreulich drei junge Männer, die jetzt den Weg zur Truppe gefunden haben, strahlte Rita Kluge. Rund 26 gute Geister sorgen derweil vor und hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf. „Es sind die Unentbehrlichen bei jeder Aufführung”, gab die Regisseurin zu.

Zum Inhalt des Stückes war zu erfahren, dass der gerade verstorbene Gustav Wilden seinen beiden Kindern die hochverschuldete Gaststätte „Onkel Gustav” hinterlassen hat. Während Hilde Wilden und deren pfiffige Tochter Nadine das Andenken Gustavs gern erhalten und das Lokal weiterführen möchten, will Hildes Bruder Hajo, mit dem sie sich noch nie sonderlich gut verstanden hat, das Erbe so schnell wie möglich versilbern.

Dazu schleppt er den zwielichtigen Kaufinteressenten Riccardo Torrioni an, der sehr spezielle Pläne mit der Gaststätte hat. Hajos geldgierige Frau Waltraud spioniert derweil bei jeder Gelegenheit und macht sich dadurch bei ihren Mitmenschen nicht gerade beliebt. Die Damen des „Handar-beitsclub” haben ein ganz eigenes Interesse am Erhalt des Lokals.

Auch andere Stammgäste und die Kellnerin hoffen auf einen Fortbestand der Kneipe. Wer sonst noch „Onkel Gustav” besucht, sollte sich die Komödie ansehen. In diesem Haus spielt das Leben nach ganz eigenen Regeln. Es wird fleißig mit- und gegeneinander intrigriert, geschwindelt und geschummelt. „Bei diesen turbulenten Abläufen sorgt der Humor für einen vergnügten Theaterabend”, verspricht Rita Kluge.

Wiederholt wird das Stück am 26. September um 20 Uhr und am 27. September um 16 Uhr.
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