Dorfwerkstatt soll Weg in die Zukunft ebnen

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Mit Hilfe der Dorfwerkstatt in eine sichere Zukunft: Die Initiatoren hoffen, dass möglichst viele Bürger ihre Ideen einbringen. Foto: Jennes

Waldfeucht. Die Gemeinde Waldfeucht will zukunftsfähig bleiben. Der Strukturwandel, der schon jetzt das Leben in den ländlichen Regionen stark verändert hat, und der in absehbarer Zeit spürbare demographische Wandel machen vor allem kleineren Gemeinden wie Waldfeucht zu schaffen.

Daher ist ein umfassendes Konzept notwendig, um das Überleben dieser Ortschaften zu gewährleisten. Dass Waldfeucht auf diesem Feld bereits auf einem guten Weg ist, beweisen zahlreiche Initiativen wie die Mitgliedschaft im Gemeindeverbund „Der Selfkant” und der grenzüberschreitenden Kooperation Euromosa.

Nun soll die Bevölkerung erneut ran. Gemeinsam mit dem Kreis Heinsberg, dem Aktionskreis Historischer Ortskern Waldfeucht und dem Geographischen Planungsbüro Franzen lädt die Gemeinde Waldfeucht alle Einwohner am Wochenende zur „Dorfwerkstatt” ein. Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 19. Juni, um 18 Uhr mit einer Ortsbegehung ab Rathaus. Danach gibt es einen gemütlichen Ausklang.

Weiter geht es am Samstag, 20. Juni, um 14 Uhr im Bürgertreff mit der Dorfkonferenz, bei der mit Hilfe eines Zukunftsszenarios für 2030 ein Leitbild für Waldfeucht entwickelt werden soll. Die Dorfplanerin Nathalie Franzen wird die Besucher ins Thema „Dorfwerkstatt” einführen.

Anschließend werden die Stärken und Schwächen des Ortes gesammelt und analysiert, ehe es auf Zeitreise ins Jahr 2030 geht. In mehreren Gruppen sollen verschiedene Zukunftsszenarien erarbeitet und anschließend vorgestellt werden. Dabei stehen die Fragen „Wo liegen die Stärken, die Walfeucht bis 2030 ausbauen kann, um auch in Zukunft ein lebenswerter Ort zu sein?”, „Was ist wichtig für die verschiedenen Altersgruppen?” und „Wie kann das Miteinander der Generationen positiv gestaltet werden?” im Mittelpunkt.

Die Ergebnisse sollen nicht nur als Grundlage zur kurz-, mittel- und langfristigen Entwicklung des Ortes dienen, sonder fließen auch in die Präsentation zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft” ein.
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