Dohmen-Gruppe: Die Mitarbeiter bilden das Fundament

Von: disch
Letzte Aktualisierung:
12876329.jpg
Ein Blick aus der Vogelperspektive: Die Willy-Dohmen-Gruppe verfügt in Geilenkirchen über eine moderne Abbau- und Produktionsstätte.

Kreis Heinsberg. „Infrastruktur für das Land der Dichter und Lenker“: Unter diesem Titel läuft der Auftritt der Übach-Palenberger Willy-Dohmen-Gruppe im Rahmen der Kreis Heinsberger Standortmarketing-Kampagne „Spitze im Westen“.

Und das kommt nicht von ungefähr. Denn: Wenn er auf die Philosophie seines Unternehmens angesprochen wird, dann verweist Wilfried Dohmen, der geschäftsführende Gesellschafter, auf ein Goethe-Zitat: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.“

Die Willy-Dohmen-Gruppe gehört zu den Top 50 der besten ­Straßenbauunternehmen in ganz Deutschland (dabei beruft sich die Firma auf eine Erhebung von Info-Bau Münster aus dem Jahr 2011), und die Gruppe betont ihre Rolle als Spezialist für die Erschließung von Gewerbe-, Industrie- und Wohngebieten. Bei all ihren Aktivitäten setzt sie darauf, von Rohstoffgewinnung und -veredelung über Transportservices und Weiterverarbeitung bis hin zu komplexem Bau-Know-how und Verkauf alles aus einer Hand bieten zu können.

Aber das Unternehmen baut vor allem auf ein Fundament: auf die über Generationen gewachsene enge Verbundenheit der Mitarbeiter mit der Dohmen-Gruppe und auf das kontinuierlich weiterentwickeltes Wissen und Können der Mitarbeiter. Rund 280 sind es an der Zahl. So groß ist die Belegschaft. Und dazu gehören auch Auszubildende. Sieben neue Lehrlinge sind aktuell eingestellt worden: vier Straßenbauer, zwei Kanalbauer und eine Industriekauffrau.

„Wir wollen junge Menschen eine Perspektive geben“, so Wilfried Dohmen. So sind ihm die jungen neuen Mitarbeiter wichtig, aber mindestens ebenso die langjährigen, „die sich stark mit dem Unternehmen identifizieren“ und zum Großteil seit der Ausbildung in der Gruppe tätig sind.

Die Ursprünge der Unternehmensgruppe reichen bis in das Jahr 1952 zurück, als Willy Dohmen gemeinsam mit seiner Frau Gertrud die Firma gründete und der erste Mitarbeiter eingestellt wurde. Aus einer Kies- und Sandgrube wurden Baustoffe für den Hoch- und Straßenbau gewonnen.

Im Laufe der Jahrzehnte wuchs die Firma immer weiter. In den 60er Jahren wurde die erste Bitumenmisch- und Betonanlage in Betrieb genommen. Das Leistungsspektrum vergrößerte sich stetig: Der Bau von Kanälen und Straßen entwickelte sich zu einem weiteren Kerngeschäft.

Dohmen hat sich den Ruf als eines der leistungsstärksten Tief- und Straßenbauunternehmen in Nordrhein-Westfalen erarbeitet und realisiert Projekte im Erd-, Wasser-, Kanal-, Deponie- und Straßenbau. Aktuell sind es sage und schreibe 45 Baustellen, auf denen Dohmen – zum Teil mit Partnern in Arbeitsgemeinschaften – vertreten ist.

Das gilt für das zentrale Straßenbauprojekt im Kreis Heinsberg – die Verknüpfung von Autobahn 46 und Bundesstraße 56 neu mit der B 221 nahe Janses Mattes – ebenso wie für eine Vielzahl anderer Projekte: Die Deckensanierung im Autobahnkreuz Mönchengladbach (A 61 / A 52), der Kanal- und Straßenbau auf der Madrider Straße im Mönchengladbacher Nordpark, die Sanierung der Bahnhofstraße im Monschau-Kalterherberg oder die Erschließung der Kämpchenstraße in Herzogenrath-Kohlscheid sind da nur Beispiele.

Die Projekte können klein wie groß sein und vom Bau einer Querungshilfe bis zur Realisierung von Autobahnlosen mit mehreren Kilometern Länge reichen. Das Unternehmen ist eben auch auf Großprojekte mit vielen Tausend Kubikmetern Erdbewegungen eingestellt – dank einem großen Fuhrpark mit mehr als 40 eigenen Lkw und dem Einsatz von vielen Fremdfahrzeugen.

In der Abbau- und Produktionsstätte in Geilenkirchen – auf einem 610.000 Quadratmeter großen Areal gelegen – werden Kiese und Sande gewonnen, veredelt und zu Baustoffen und Materialien für die unterschiedlichen Bausparten aufbereitet. Für die Beton- und Asphaltproduktion verfügt die Willy-Dohmen-Gruppe – zum Teil auch über Beteiligungen – über moderne Beton- und Asphaltmischwerke, die täglich 5000 bis 6000 Tonnen Asphalt und bis zu 1000 Kubikmeter Fertigbeton herstellen können.

Mit der Tochterfirma Polymix produziert Dohmen seit 2010 Spezialbitumina für den allgemeinen Asphaltmarkt. Und der Blick in die Zukunft ist – wie in vielen Branchen – von großer Bedeutung: So war Dohmen zum Beispiel maßgeblich an der Entwicklung und Optimierung von Porous Mastic Asphalt (PMA 5) beteiligt. Mit dieser neuen Asphaltgeneration werden vor allem drei Ziele angestrebt: ein langlebiger Straßenbelag, ein hohes Maß an Sicherheit und eine erhebliche Reduzierung der Lärmemission.

Beim Blick in die Zukunft herrscht bei der Willy-Dohmen-Gruppe Zuversicht: „Bedarf ist genug da“, sagt Wilfried Dohmen. Der Investitionsstau gerade im Sektor des öffentlichen Straßenbaus sei groß. Und dies sei von der Politik inzwischen erkannt worden. Arbeit sollte also auch in den kommenden Jahren genug vorhanden sein – für Dohmen und die Baubranche insgesamt.

Weitere Informationen unter: www.dohmen-gruppe.de und www.spitze-im-westen.de.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert