Dieder stolz auf Ergebnis und „Vertrauen der Bürger”

Von: Rainer Herwartz
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Der eine geht, der andere kommt: Heinsbergs Bürgermeister Josef Offergeld (rechts) gratulierte seinem Nachfolger Wolfgang Dieder (mit Ehefrau Ira) zum beeindruckenden Wahlergebnis. Foto: Susanne Schwab

Heinsberg. Über 61 Prozent für die Partei und sogar über 70 Prozent der Stimmen für den eigenen Bürgermeisterkandidaten - an den Machtverhältnissen im Heinsberger Rat hat sich auch nach der Kommunalwahl 2009 nichts geändert.

„Ich bin hochzufrieden und stolz auf dieses Ergebnis und das Vertrauen der Bürger”, erklärt der künftige Verwaltungschef Wolfgang Dieder „am Tag danach”. Man müsse zwar noch analysieren, warum die CDU drei Sitze eingebüßt habe, doch mit dem Umstand einer stabilen Mehrheit könnten die Christdemokraten dennoch sehr gut leben.

Zu seinem eigenen Abschneiden ergänzt er: „Ich habe mit einem guten Ergebnis gerechnet, weil man schon die Reaktionen spürt bei vielen Veranstaltungen, an denen ich in der letzten Zeit teilgenommen habe, aber mit einem solchen Resultat habe ich nicht gerechnet. Bei der Wahl hat sicherlich auch die berufliche Qualifikation eine Rolle gespielt.”

Josef Offergeld, der noch bis zum 20. Oktober im Amt sein wird, lobt nicht nur das „überragende Ergebnis” von Dieder und der CDU, sondern richtet auch einen kritischen Blick auf die Konkurrenz. „Es ist eine schwere Niederlage für Herrn Voßenkaul und damit für die SPD”, spielt er auf die 16,1 Prozent der Stimmen an, die der Bürgermeister-Kandidat der Sozialdemokraten am Ende auf sich vereinigen konnte. Gleiches gelte übrigens für den UB-UWG-Vertreter Walter Leo Schreiner, der jetzt noch nicht einmal mehr im Rat vertreten sei.

Hans Josef Voßenkaul übt sich derweil in Bescheidenheit. „Wir haben die Sitze gehalten, das lässt mich zufrieden sein, aber ich habe nicht das erreicht, was ich mir vorgenommen habe. Ich werde mich sicher nicht als Wahlsieger bezeichnen. Aber ich bin auch nicht zu Tode betrübt.”

Es wäre reine Spekulation, meint er, nach den Gründen für sein eher mageres Abschneiden zu suchen. „18 Prozent wären ein gutes Ergebnis gewesen, mit 20 wäre ich super zufrieden gewesen.” Erstmals im Rat der Stadt, strebe er jedoch keine Ämterhäufung an. Das Amt des Vorsitzenden genüge ihm, da brauche es nicht auch noch den Fraktionsvorsitz.
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