Kreis Heinsberg - Die Vorfreude auf die Schnauferl-Tour ist groß

Die Vorfreude auf die Schnauferl-Tour ist groß

Von: red
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In Erkelenz ist die Vorfreude auf die 18. Internationale Grenzland-Ausfahrt groß: Bei der Oldtimerveranstaltung geht es am 3. September wieder um den Großen Preis der Dekra. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Die Vorfreude auf die 18. Internationale Grenzland-Ausfahrt, die am 3. September von der Oldtimer-Interessengemeinschaft Grenzland veranstaltet wird, ist groß. Gefahren wird bei dieser Schnauferl-Tour wieder um den Großen Preis der Dekra.

Die Veranstaltung wird von unserer Zeitung als Medienpartner begleitet. An Start und Ziel auf dem Markt in Erkelenz wird Regionalredakteur Dieter Schuhmachers als Moderator die Zuschauer mit vielen wissenswerten Informationen versorgen.

Bei einem Pressegespräch in der Dekra-Station in Erkelenz unterstrich Niederlassungsleiter Claus Döbber die Verbundenheit der 1925 gegründeten Prüfgesellschaft mit dem Thema Automobil. Und er machte aus seiner Begeisterung für die Grenzland-Ausfahrt keinen Hehl. Mit seinem Team freue er sich „ganz doll“, dass diese Veranstaltung nun nach drei Jahren wieder in der schönen Innenstadt von Erkelenz stattfinde und dabei den Individualverkehr mit schönen Fahrzeugen in den Vordergrund stelle, sagte Döbber, der die Hoffnung auf gutes Wetter und viel Publikum zum Ausdruck brachte.

Rund 100 Automobile der Baujahre von 1926 bis 1987 werden am Sonntag, 3. September, ab 9.30 Uhr im Minutenabstand auf dem Erkelenzer Markt auf die etwa 130 Kilometer lange Strecke rollen, die durch den Kreis Heinsberg und das nördliche Dürener Kreisgebiet führen wird, ehe die Zielankunft ab 14.15 Uhr in der Erka-Stadt ­erwartet wird.

Mit der Umbenennung – von Grenzland-Rallye in Grenzland-Ausfahrt – hatte der Veranstalter unterstrichen, dass es sich bei dieser Tour der betagten Fahrzeuge nicht um Motorsport handelt und folglich auch kein hohes Tempo gefragt ist. Die Richtdurchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h.Nach der 2010 erfolgten Umstellung vom jährlichen Turnus auf ­einen Zwei-Jahres-Rhythmus war die 18. Auflage eigentlich für 2016 geplant, doch da fand sie nicht statt. Organisator Winfried Peters von der Oldtimer-IG Grenzland sprach jetzt mit seinem Hinweis auf „behördliche Probleme“ Differenzen mit dem Straßenverkehrsamt des Kreises Heinsberg im ­Genehmigungsverfahren an, ohne Details nennen zu wollen.

Mit Hilfe der Kölner Bezirksregierung sei eine Austragung in diesem Jahr möglich geworden. Ob die 19. Auflage folgen wird, ließ Peters offen, zumal es auch immer schwieriger werde, Helfer in ausreichender Zahl für die Organisation zu finden. Schließlich sei die komplette Veranstaltung nur machbar dank ehrenamtlichem Engagement und Unterstützung von Sponsoren und vom Stadtmarketing. So galt Dank denn auch der Stadt Erkelenz und Bürgermeister Peter Jansen, der wieder die Schirmherrschaft übernommen hat. Nicole Stoffels vom Stadtmarkting bezeichnete die Oldtimer-Ausfahrt als „Top-Veranstaltung“ für Erkelenz, die im vergangenen Jahr schon vermisst worden sei.

Nun hoffen alle auf ein gelungenes Schnauferl-Spektakel am 3. September: mit sehenswerten Oldtimern und stolzen Fahrern sowie mit vielen begeisterten Zuschauern an Start und Ziel und entlang der Strecke.

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