Die Solidaritätskollekte hilft Arbeitslosen

Von: Petra Wolters
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Bei der Vorstellung der Solidaritätskollekte für Arbeitslose in der Region Heinsberg: Gottfried Küppers, Winfried Müller, Johannes Eschweiler, Lutz Braunöhler und Ralf Zanders (v. l.) Foto: Petra Wolters

Kreis Heinsberg. „Weil Arbeit nicht vom Himmel fällt... sind wir gefragt!” Mit diesem neuen Motto ruft die katholische Kirche im Bistum Aachen alle Pfarrgemeinden auf, am Samstag und Sonntag, 23. und 24. Mai, in ihren Gottesdiensten die jährliche Solidaritätskollekte für Arbeitslose durchzuführen.

„Wir sind als Kirche aufgefordert, uns einzusetzen für eine gerechtere Gesellschaft”, so Heinrich Mussinghoff in seinem Bischofswort dazu. „Besonders in Zeiten der Krise können wir durch die Kraft der Botschaft Jesu Christi den Armen und Bedrängten, den von Arbeitslosigkeit bedrohten oder bereits arbeitslos gewordenen Menschen zum Zeichen der Hoffnung werden.”

„Wissend um die finanziell angespannte Situation vieler Pfarrgemeinden, bitten wir Sie wieder eindringlich, die empfohlene Solidaritätskollekte für arbeitslose Menschen auch in diesem Jahr durchzuführen”, schreiben Regionaldekan Winfried Müller und Lutz Braunöhler als Vorsitzender des Katholikenrats in diesem Zusammenhang in einem Brief an alle Pfarrgemeinden der Region. Im vergangenen Jahr habe das Ergebnis der Kollekte mit rund 6000 Euro rund zehn Prozent unter dem des Vorjahres und 16 Prozent unter dem von 2006 gelegen.

Wie sie bei der Präsentation der diesjährigen Solidaritätsaktion zusammen mit Johannes Eschweiler, Vorsitzender des Oberbrucher Hilfsprojekts Amos, und Gottfried Küppers, Geschäftsführer des Caritasverbandes, im Amos-Shop in Oberbruch betonten, kommen alle in der Region gespendeten Geldern auch der kirchlichen Arbeitslosenarbeit in der Region wieder zugute.

In der Caritas lebe die Kirche, ohne Caritas, ohne Nächstenliebe könne der christliche Glaube nicht existieren, übergab er das Wort an Küppers als Vertreter einer der beiden Einrichtungen, denen die Erlöse aus der Kollekte zugute kommen werden. Mit Fairkaufhäusern, handwerklichen Angeboten in der Werkstatt und dem Bildungszentrum engagiere sich der Caritasverband in der Arbeit für arbeitslose Menschen, betonte Küppers. „Und wir sind jetzt mehr denn je gefragt, in dieser Arbeit weiterzumachen.” Mit den Geldern aus der Kollekte könnten Maßnahmen finanziert werden, die sonst nicht realisierbar seien, erklärte er und nannte als Beispiel eine zusätzliche pädagogische Betreuung.
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