Wegberg - Die Pflege steht im Mittelpunkt

Die Pflege steht im Mittelpunkt

Von: hewi
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Marcel Ballas, St. Josef, Verena Scheuvens (Leiterin Tagesprflege): Magda Gromotka, Leiterin Pflegestation und Gottfried Küppers von der Caritas freuen sich über die neue Einrichtung. Foto: Wichlatz

Wegberg. Rund ein Jahr dauerten Planung und Umbau, dann konnte eingezogen werden. Das Sozialzentrum erfüllt die Kreuzherrengalerie mit Leben und verspricht auch ein dauerhafter Mieter zu werden. Die Galerie hatte in den letzten Jahren vor allem durch lang anhaltenden Leerstand und wechselnde Mieter von sich Reden gemacht.

Die Kooperationspartner Caritas und St. Josef bieten ein gemeinsames Konzept aus Pflegestation und Tagespflege. So können ambulante Behandlungen von erkrankten oder dementen Senioren gebündelt werden.

Damit kommen die beiden Partner dem Wunsch vieler Senioren entgegen, so lange wie möglich im eigenen Zuhause bleiben zu können.

Die Tagespflegeeinrichtung im Herzen der Stadt ist gut zu erreichen und bietet auf rund 600 Quadratmetern eine große Leistungsvielfalt. Der Caritas-Geschäftsführer der Region Heinsberg, Gottfried Küppers, fasste die Ziele der schon lange erfolgreich praktizierten Kooperation der beiden Einrichtungen als „Lebensfreude und Lebensqualität im Alter bewahren” zusammen.

Nach einer räumlichen Lösung wie der Kreuzherrengalerie habe man lange gesucht. Unter einem gemeinsamen Dach könne die gute Zusammenarbeit weiterentwickelt und zum Wohle der Patienten ausgebaut werden.

Neben der Pflege und Betreuung in den hellen und großzügig gestalteten Räumen wird auch eine Beratung für Angehörige und Betroffene angeboten. Die Zusammenarbeit vor Ort wird von Verena Scheuven, der Leiterin der Tagespflege, und der Leiterin der Pflegestation, Magda Gromotka, koordiniert. Dritter im Bunde ist Stefan Kratz, der die Tagespflege organisiert.

Marcel Ballas sprach nicht nur von einer Kooperation, sondern von Freundschaft. Der Geschäftsführer der Pflege- und Altenheime St. Josef betonte, dass das System der beiden Partner von den Patienten und den Angehörigen angenommen werde.

Wegberg ist nun die fünfte Tagespflege im Kreis. Eine weitere wird demnächst in Erkelenz eröffnet. Er erinnerte daran, dass gegenseitiger Respekt im Umgang mit den Patienten groß geschrieben werde und gab seiner Zuversicht Ausdruck, dass das Team der Wegberger Pflegestation die vor ihm liegenden Aufgaben sehr gut meistern werde.

Bürgermeister Reinhold Pillich nutzte die Gelegenheit, um ein wenig Werbung für den Standort Wegberg zumachen. Er betonte, dass die Pflegestation bestens zu Wegberg passe. Auch die Lage im Herzen der Stadt sei für die Besucher ideal. Man habe „alles, was man braucht” direkt vor der Tür. Auch den geistigen Beistand.

Für den ist Pastor Franz Xaver Huu Duc Tran zuständig. Er segnete die Räume ein und betonte, dass es die Pflicht der Gesellschaft sei, dafür zu sorgen, dass „die ältere Generation nicht auf der Strecke bleibt”. Die Pflegestation sei ein richtiges Zeichen in einer Welt, die sich stetig im Wandel befinde.
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