Kreis Heinsberg - Die Müllgebühren sollen im Jahr 2015 weiter sinken

Die Müllgebühren sollen im Jahr 2015 weiter sinken

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Die Gebühren für die Abfallentsorgung sollen im Kreis Heinsberg weiter sinken: Wie der Sitzungsvorlage der Kreisverwaltung für den an diesem Dienstag tagenden Umwelt- und Verkehrsausschuss zu entnehmen ist, sieht die Gebührenkalkulation für das Jahr 2015 eine Senkung im Mittel um rund 16 Prozent vor.

Der Kreis Heinsberg hatte bekanntlich zum 1. April 2013 Transport und Entsorgung von Rest- und Sperrmüll für neun Jahre neu vergeben: an die Schönmackers Umweltdienste, welche die Müllverbrennungsanlage Asdonkshof im Kreis Wesel nutzen, und an die EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (Mitgesellschafter der MVA Weisweiler).

Als Folge der neuen günstigeren Verträge konnten bereits für das Jahr 2014 die Gebühren deutlich reduziert werden: um 18 Prozent. Allerdings hatte der Kreis sicherheitshalber eine Rückstellung gebildet für den Fall, dass im Zuge des geplanten neuen Abfallwirtschaftsplans eine Rückabwicklung der Verträge gedroht hätte.

Da beide Entsorgungsverträge ungehindert fortbestehen könnten und soweit weitere Rückstellungen entbehrlich seien, könne die dadurch bedingte Ersparnis zu einer Gebührensenkung auch im Jahr 2015 genutzt werden, heißt es in dem Papier der Kreisverwaltung.

Im Detail sieht es so aus, dass zwar die Jahresgrundgebühr aufgrund allgemeiner Preissteigerungen und geringerer Abfallmengen von 5,89 Euro auf 6,30 Euro je Einwohner angehoben werden soll, allerdings soll die Gewichtsgebühr für Rest- und Sperrmüll von 132 Euro um 29 Euro reduziert werden: auf 103 Euro je Tonne – Gewichtstonne, wohlgemerkt.

Denn all diese Gebühren sind von den kreisangehörigen Kommunen an die Kreiskasse zu zahlen. Was die Bürger letztlich für ihre Tonne vor Ort zahlen müssen, steht in den Gebührenbescheiden der Städte und Gemeinden, die dafür wiederum eigene Kalkulationen erstellen.

Aufgrund von vertraglichen Verbesserungen und verringerter Betriebskosten kann auch im Bereich der Sonderabfallentsorgung die Jahresgebühr von 0,85 Euro auf 0,75 Euro je Einwohner reduziert werden.

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