Die Mädchen bleiben draußen

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Bei der Einführung in die Selbstbehauptung unter dem Motto „Jungs machen sich gemeinsam stark” ging es im ZaK auch darum, dass die Jungen lernen, sich selbst wahrzunehmen und ihre Kräfte zu spüren. Foto: zak

Erkelenz. Zum zweiten Mal fand ein Wochenende nur für Jungen im Evangelischen Jugendzentrum „ZaK” statt. Die Mädchen blieben draußen. Auch diesmal standen Jungen im Vordergrund, die eher zu den ruhigeren gehören.

Bei der Einführung in Selbstbehauptung unter dem Motto „Jungs machen sich gemeinsam stark” geht es darum, dass die Jungen lernen, sich selbst wahrzunehmen.

Neun Jungen zwischen neun und elf Jahren in das Jugendzentrum. Der Jugendleiter der Evangelischen Kirchengemeinde Erkelenz, Detlef Bonsack, und die beiden ehrenamtlichen, in der Jungenarbeit erfahrenen Jugendlichen Sascha Paulus und Tobias Zahn hatten ein breit gefächertes Programm vorbereitet.

Nach der Begrüßungsrunde wurde das Thema „Selbstwahrnehmung” durch eine kreative Methode bearbeitet. Die Umrisse jedes Jungen wurde von einem anderen Jungen auf einem großen Plakat abgezeichnet. Diese wurden von den Jungen durch Farben so gestaltet, dass sie sich „wiedererkennen” konnten. Schließlich sollte jeder seine Stärken in das Bild einfügen.

Den Abschluss bildete ein kleines Feuer auf der Wiese des ZaK. Der vorbereitete Stockbrotteig war schnell vergriffen und froh gelaunt und „geräuchert” wurden die Jungen um 22 Uhr von ihren Eltern abgeholt.

Der nächste Tag begann nach der Begrüßungsrunde mit Bewegungs-, Gemeinschafts- und Kampfspielen in der Sporthalle der Ganztagshauptschule Erkelenz-Mitte. Nach der Stärkung am Baguettebuffet im Jugendzentrum und einer kleinen Airhockeyspielepause, wurde anhand der Körperumrisse des Vortages am Thema weitergearbeitet.

Nun machten sich die Jungen Gedanken zur alltäglichen Gewalt in ihrem Tagesablauf, den Gefühlen, die sie dabei empfinden und wie und wo Hilfe geholt werden könnte. Nach diesem intensiven, Theoretischen Teil durften die Jungen noch einmal mit dem ganzen Körper aktiv werden.

Die eigene (Schlag)Kraft konnte von ihnen ausprobiert werden. Die Schlagpolster und die Fäuste der Jungen hatten dabei einiges auszuhalten. Nach dem abendlichen Kochstudio mit selbst gemachter Pizza und Salatbuffet gingen alle noch zu einem Nachtspaziergang durch Randbezirke des abendlichen Erkelenz.

Die Jungen fielen den Eltern am Abend erschöpft, aber voller neuer Erfahrungen in die Arme. Nach einem in nächster Zeit stattfindenden Elternabend, wollen sich alle Jungen und ihre Betreuer regelmäßig weiter im ZaK treffen, um sich weiter in ihrer Entwicklung gegenseitig zu stärken.

Weitere Informationen zur Jungenarbeit im Evangelischen Jugendzentrum ZaK gibt es bei Detlef Bonsack, Mühlenstraße 4 bis 8, 41812 Erkelenz, 02431/960615, zak-erkelenz@gmx.de .
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