Die Ladys sorgen für Verwirrung

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Wegberg. Das Forum war voll besetzt, als die Schwalmbühne mit ihrem neuen Stück „Ladysitter” Premiere feierte. Und die Zuschauer kamen bei dem turbulenten Stück aus der Feder von Bernd Spehling voll auf seine Kosten.

Schwer ans Schwitzen kam dabei hingegen Archie” (Karlheinz Bonitz), der nach 13 Jahren rechtzeitig zur Hochzeit seines Enkels Maximilian (Tobias Geiser) aus dem Knast entlassen wurde.

Dort hatte er wegen Bankraubes eingesessen und zeigte sich auch gleich sehr angetan, dass man vom Balkon der Wohnung seines Enkels aus einen so schönen Blick auf die gegenüber liegende Bank hatte.

Hat der alte Schwerenöter etwa wieder was im Sinn? Doch dazu kam es nicht, denn die Junggesellenabschiedsparty seines Enkels geriet im Laufe des Stückes zu einem wahren Wechselbad der Gefühle. Dazu trugen natürlich die vielen „Ladys” bei, die für einige Verwirrung sorgten.

Da war der hauseigene Vamp Charlotte (Helga Rögels) ebenso beteiligt wie Betty (Nadine Kosak), die unsterblich in Maximilian verliebt ist. Und natürlich Friseurin Linda (Andrea Kamps), die keinen Alkohol verträgt und nach ein paar Schluck zu Hochtouren aufläuft.

Zum Überfluss tauchen dann auch noch Archies Gattin Blanche (Karin Bonitz) und die Braut Maja (Hanna Pischke) auf, um das Chaos perfekt zu machen. Im Programmheft wird nicht mit Andeutungen gegeizt.

„Liebstoll”, „turbulent” und hemmungslos” sollte es auf der Bühne zugehen - und tat es auch. Souverän versuchte Bonitz, dem Geschehen Herr zu werden. Dabei gab er auch ungeahnte Einblicke und präsentierte viel tätowiertes Fleisch.

Denn als „Knacki” hat man eben Bilder auf der Haut. Zum allgemeinen Durcheinander trug auch Hausmeister Winfried (Matthias Kosak) bei. Regisseurin Gabi Braun hatte ganze Arbeit geleistet und das Stück rasant und mitreißend in Szene gesetzt.

Die Schauspieler waren in ihrem Element und wussten das Publikum immer wieder neu zu begeistern. Souffliert wurden ihnen von Ingrid Kosak, Alexandra Decken und Willi Daners. Beim Bühnenbild hatten Harald Rögels, Hans Steves, Bert Ehren, Josef Bonsels, Erwin Cohnen, Alfred Rochelmeyer, Hans-Peter Gerads, Heinz Looser und Hubert Kaisers ganze Arbeit geleistet. Für die Maske zeichneten sich Marion Jäger, Ingrid Kosak und Ute Kotlowski verantwortlich.

Technisch betreut wurde das Stück von Christoph Mistler, Harald Rögels und Dirk Decken. Warum letztendlich beim Ladysitter” doch alles gut ausgeht, kann natürlich nicht verraten werden. Schließlich stehen an diesem Wochenende noch drei Aufführungen an. Wer es wissen will, muss sich beeilen. Einige Karten sind noch zu haben.
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