Die Kirmessuppe lassen sich die Schützen nicht versalzen

Von: agsb
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Ein Höhepunkt der Frühkirmes: Die Parade am Kirmessamstag auf der Selfkantstraße begeisterte Zuschauer und Majestäten gleichermaßen. Foto: agsb

Gangelt-Langbroich-Harzelt. Zwei Tage lang feierte die St.-Salvator-Schützenbruderschaft ihre Frühkirmes, die Schützen hatten besonders am Kirmessamstag allen Grund zum Strahlen. Da war Kaiserwetter angesagt, die Sonne lachte nur so vom Himmel. Da kam echte Kirmesstimmung auf.

In der Selfkantstraße in Harzelt war das Schützenhaus königlich geschmückt. Es war das Elternhaus des Schützenkönigs Björn Wilms, der mit Königin Christina Jacobi in Keuzrath wohnt. Angeführt vom Trommler- und Pfeiferkorps sowie vom Musikverein Langbroich-Harzelt, stoppte der Festzug am Königshaus – und bat zur Königshuldigung. Viele Dorfbewohner und Kirmesgäste hatten sich am Königshaus eingefunden und verfolgten dieses traditionelle Schützentreiben.

Die Herzen schlagen höher

Schützenkönig Björn Wilms und Königin Christina Jacobi verzückten Schützen, Spielmannsleute und Gäste. Langbroich-Harzelt ließ zunächst das Königspaar dreimal „hochleben“, anschließend der Schützenkönig die Bruderschaft. Danach schritt die Königin zur Tat und würdigte die Offiziere der Bruderschaft mit der Königsnadel. Der anschließende Festzug ließ bei Teilnehmern und Zuschauern die Herzen höher schlagen. Am Abend stand beim Königsball im Bürgertreff der Königswalzer im Mittelpunkt.

Feier mit Freunden

Lachte am Kirmessamstag die Sonne über Langbroich-Harzelt, so suchte man sie am Sonntag vergebens. Dennoch ließ man sich in Langbroich-Harzelt die Kirmessuppe nicht versalzen. Es gab einen kurzen Festzug, die Parade konnte aber nicht stattfinden. So gab es im Bürgertreff dennoch einen schönen gemeinsamen Tag mit den Freunden der St.-Joachim Schützenbruderschaft-Schierwaldenrath.

Es sollte in diesem Jahr bisher keinen schönen gemeinsamen Festzug geben. Vor kurzem war die St.-Salvator-Schützenbruderschaft zu Gast in Schierwaldenrath, dort wurde der Festzug nach plötzlicher Öffnung einer Regenwolke nach wenigen Metern Zugweg abgebrochen, auch damals feierte man dann im Schützenheim.

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