Die Junge Union vollzieht einen Generationswechsel

Von: bast
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Bei der Jungen Union im Kreis Heinsberg wurde gewählt: Das Bild zeigt den neuen Vorstand mit dem Bundestagsabgeordneten Leo Dautzenberg (2.v.r.) und Wahlleiter Erwin Dahlmanns (l.). Foto: Strickstrock

Kreis Heinsberg. Bei der Jungen Union im Kreis Heinsberg vollzog sich bei der Kreisversammlung in Erkelenz ein Generationswechsel. Mit dem langjährigen Vorsitzenden Alexander Scheufens aus Gangelt verabschiedeten sich auch Martin Liphardt und Bastian Baltes wegen Erreichen der Altersgrenze aus dem geschäftsführenden Vorstand.

Die Jugendorganisation der CDU hat eine Altersbegrenzung auf 35 Jahre festgeschrieben.

Der CDU-Ehrenvorsitzende Heinrich Meuffels, der Landtagsabgeordnete und stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Dr. Gerd Hachen, JU-Bezirksvorsitzender Hendrik Schmitz, Erwin Dahlmanns als stellvertretender Vorsitzender der Kreistagsfraktion und - als Gastredner - der Bundestagsabgeordnete Leo Dautzenberg hatten es sich nicht nehmen lassen, die Delegierten zu begrüßen.

Der scheidende Kreisvorsitzende Scheufens ließ noch einmal die Arbeit der vergangenen Jahre Revue passieren und zeigte sich wenig erfreut darüber, dass die Bemühungen der JU, noch stärker in den Kommunalparlamenten vertreten zu sein, zumindest bei der Kreistagswahl diesmal nicht funktioniert hätten. Er wurde für seine Tätigkeit mit großem Beifall und mit Geschenken bedacht.

Die Wahlen verliefen unter der Leitung von Erwin Dahlmanns zügig. Neuer Vorsitzender ist der 25-jährige Marwin Altmann aus Erkelenz. Seine Vertreter sind Ramona Fister und Kai Louis. Die Kasse wird künftig Oliver Thelen verwalten. Marina Schmitz bekleidet den Posten der Schriftführerin.

Anschließend wurden Beisitzer aus den Ortsverbänden sowie Delegierte für verschiedene Versammlungen bestimmt.

Leo Dautzenberg, selbst einmal elf Jahre lang JU-Vorsitzender im Kreis, erläuterte in seiner Rede vor den Mitgliedern, dass ohne Wachstum der Wirtschaft die Aufgaben der Zukunft nicht geschafft werden könnten. Sichern und Schaffen von Arbeitsplätzen seien die vornehmsten Aufgaben.

Die Zukunftsgestaltung sei auch von der internationalen Situation abhängig. Als Finanzfachmann erklärte er, es müsse mehr Netto vom Brutto bleiben und der Abbau der kalten Progression habe Priorität. Es müsse, so seine Forderung, mehr in den Rohstoff Bildung investiert werden.

Gerd Hachen hatte in seinem Grußwort betont, dass man stolz und froh sei, die JU zu haben. Sie solle nicht nur Unterstützer, sondern auch Stachel im Fleisch sein. Heinrich Meuffels mahnte, nicht jeder Neuerung nachzulaufen, sondern sich auch auf alte Werte zu besinnen.

Zum Schluss der Versammlung stellte der neue Vorsitzende die von einem Redaktionsteam in fast einjähriger Arbeit erstellte Chronik zum 50-jährigen Bestehen der Jungen Union vor. Das Buch kann jeder Interessent über die Kreisgeschäftsstelle der CDU in Heinsberg beziehen.
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