Die Jugend hat im Landtag das Wort

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Gerd Hachen (rechts) begrüßte seinen „Stellvertreter“, Anton Borchers, im Düsseldorfer Landtag.

Kreis Heinsberg. Der Jugendlandtag entspricht mit den 237 Abgeordneten und den fünf Fraktionen von SPD, CDU, Grünen, FDP und Piraten in seiner Zusammensetzung exakt dem Parlament in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Drei Tage lang lernten die Teilnehmer die parlamentarische Arbeit von der Pike auf kennen: Die Fraktionen konstituierten sich und ihre Vorsitzenden sowie die Ausschuss-Mitglieder wurden gewählt.

In diesem Jahr standen die Themen „Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte“ und „Kindergartenpflicht einführen“ auf der Tagesordnung, wurden debattiert und entschieden. Die Jugend-Abgeordneten erarbeiteten ihre Positionen in den Fraktionen und in den Fachausschüssen, auch durch Expertenanhörungen, und stimmten schließlich in der Plenarsitzung ab.

Der Jugend-Landtag, der in diesem Jahr zum sechsten Mal tagte, soll jungen Menschen die Möglichkeit bieten, in die Arbeit der Abgeordneten reinzuschnuppern und selbst zu Akteuren zu werden. Dazu werden an drei Tagen Beratungen simuliert: von Sitzungen der Fraktionen über öffentliche Anhörungen von Experten bis hin zur Plenarsitzung. Mit den Beschlüssen der Jugendlichen befassen sich anschließend die Abgeordneten des Landtags Nordrhein-Westfalen in den realen Fachausschüssen.

In diesem Jahr vertrat Alisa ­Fürstauer aus Pütt den Heinsberger CDU-Abgeordneten Bernd ­Krückel. Die 17-jährige Gymnasiastin des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula Geilenkirchen freute sich sehr darüber, dass Bernd Krückel sie in diesem Jahr ausgesucht hatte. Gemeinsam mit einer seiner Mitarbeiterin, Marina Schmitz, die auch aus seinem Wahlkreis und genau wie Alisa Fürstauer aus Pütt stammt, hatten sie sich im Vorfeld des Jugend-Landtags zu einem vorbereitenden Gespräch in Krückels Wahlkreisbüro in Waldenrath getroffen.

Der Erkelenzer CDU-Landtagsabgeordnete Gerd Hachen wurde vertreten von Anton Borchers aus Erkelenz, Schüler der Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg. Trotz des straffen Programms war auch ein kurzer, angeregter Meinungsaustausch zwischen ihnen beiden möglich.

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