Die „Heinselmänner” ziehen eine erste Bilanz

Letzte Aktualisierung:

Kreis Heinsberg. Aufgabe des Vereins „Die Heinselmänner” unter Vorsitz von Landrat Stephan Pusch ist es, unverschuldet in Not geratenen Menschen im Kreis Heinsberg zu helfen.

Seit nunmehr 14 Monaten sind die „Heinselmänner” im Kreis Heinsberg aktiv. Dies war für den Verein jetzt Anlass genug, eine kleine Bilanz zu ziehen.

Tatkräftig unterstützt wurde die Arbeit der „Heinselmänner” nach Vereinsangaben von engagierten Medienvertretern. Nicht zuletzt dadurch habe der Verein, zusätzlich zu den Mitgliedsbeiträgen und den von NetAachen bereitgestellten Mitteln, über Fremdspenden von außergewöhnlich hilfsbereiten Menschen und Unternehmen aus der Region verfügen und diese dem guten Zweck zuführen können. Der Verein nannte besonders die H+L GmbH aus Heinsberg und den Bürgerverein Rurich sowie die vielen, zweckgebundenen Drittspenden zugunsten einzelner Projekte.

Mitte Mai 2011 initiierten die „Heinselmänner” ein Benefizspiel einer Kreisauswahl Heinsberg gegen Alemannia Aachen. Ohne die tatkräftige Unterstützung vor allem auch der Stadt Heinsberg und des Fußballvereins in Oberbruch sowie der Kreissparkasse Heinsberg hätte die Veranstaltung nicht stattfinden können. Auch die Net­Aachen GmbH stellte dem Verein erhebliche Mittel für die wertvolle Arbeit der Heinselmänner an die Seite.

Neben dem Startkapital in Höhe von 10.000 Euro flossen noch weitere 27.500 Euro in die Vereinskasse. Denn Net­Aachen hatte sich schon bei Gründung des Vereins für eine dauerhafte Unterstützung ausgesprochen: Für jeden Neukunden von NetAachen im Kreis Heinsberg spendet das Unternehmen zehn Euro in die Vereinskasse.

Neben fünf kleineren Projekten lag der Fokus der „Heinselmänner” in diesen 14 Monaten auf drei besonders tragischen Fällen:

Anfang 2011 wurde der Verein über das Schicksal der damals dreijährigen Fiona unterrichtet. Das kleine Mädchen aus Hückelhoven ist schon seit seiner Geburt schwerstbehindert und alle Therapien brachten nur kleine Fortschritte. Im Zuge der Hilfsaktionen für Fiona ermöglichten die „Heinselmänner” eine Delphintherapie, welche „die Entwicklung des Mädchens sichtbar förderte”, wie der Verein berichtete.

Im September 2011 kontaktierte ein engagierter Nachbar die „Heinselmänner” und berichtete über einen unglücklichen Unfall. Nach jahrelanger Eigenarbeit war das Haus einer Familie in Kleingladbach endlich saniert und renoviert, als ein Brand das Haus und alles, was sich darin befand, zerstörte. Glück im Unglück hatte die Familie trotzdem: Niemand wurde verletzt und dank der tatkräftigen und finanziellen Hilfe engagierter Mitbürger und der „Heinselmänner” gibt es nun wieder eine Perspektive für die vierköpfige Familie.

Im November 2011 bewegte ein tragischer Fall den Selfkant. Durch extrem unglückliche Umstände wurde der siebenjährige Colin schwer am Rücken verletzt. Er musste mehrfach operiert werden. Der Sohn eines Schausteller-Ehepaars ist querschnittsgelähmt. Die „Heinselmänner” wurden durch eine Aktion von der Schule des Jungen aufmerksam und konnten der Familie Geld für nötigste Maßnahmen zur Verfügung stellen.

Auch im Jahr 2012 stehen schon mehrere Hilfsprojekte an. „Die Arbeit der Heinselmänner ist ein wertvolles Gut in unserer Region”, erklärte Vorstandsmitglied Dr. Wilfried Boms. „Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr, in dem wir Menschen, die unverschuldet in Notsituationen geraten sind, helfen können!”

Informationen im Internet unter www.heinselmaenner.de
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