„Die Frauen sollen die Vielfalt hautnah erleben“

Von: hewi
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Organisatorin und Gasgeberin Elke Bodewein (Mitte) mit Gleichstellungsbeauftragten aus dem Kreis, rechts: Bürgermeister Peter Jansen. Foto: Wichlatz

Kreis Heinsberg. Am 8. März ist der Internationale Frauentag, an dem weltweit auf die Ungleichbehandlung von Mann und Frau und die notwendige Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen hingewiesen wird.

„Auf dem Weg zur tatsächlichen Gleichberechtigung sind nach wie vor die Sensibilisierung für frauenspezifische Belange und ein Bewusstseinswandel bei Frauen und Männern gleichermaßen notwendig“, so die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten aus dem Kreisgebiet Heinsberg, die aus Anlass des Internationalen Frauentages zu einem Internationalen Frauenfrühstück einlädt. Unter dem Motto „Vielfalt kennenlernen und genießen“ findet es am Samstag, 11. März, von 9.30 bis 13 Uhr in der Mensa des Schulzentrums in Erkelenz statt. Eingeladen sind Frauen aller Nationen.

Elke Bodewein ist Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Erkelenz. Sie und ihre Kolleginnen aus dem Kreis Heinsberg organisieren jedes Jahr rund um den Frauentag eine Veranstaltung im Kreisgebiet. In diesem Jahr ist wieder Erkelenz an der Reihe. „Wir wollen mit dem Frauenfrühstück die Möglichkeit bieten, sich in zwangloser Atmosphäre kennenzulernen“, erklärte Bodewein bei der Vorstellung der Veranstaltung im Erkelenzer Rathaus. Bürgermeister Peter Jansen wies darauf hin, dass die Stadt Erkelenz das Thema Gleichstellung ernst nehme. Dementsprechend sei die Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten von besonderer Bedeutung. Die Themen, an die anlässlich des Internationalen Frauentages erinnert werde, seien immer noch aktuell. Daher sei es wichtig, möglichst viele Frauen zu erreichen.

Rund 200 Frauen können an dem Frühstück in der Mensa teilnehmen. Bei der Organisation konnte sich Bodewein auf die Mithilfe verschiedener Frauenorganisationen verlassen, die zum Gelingen der Veranstaltung beitragen. So gibt es eine Kooperation der Gleichstellungsbeauftragten aus dem Kreisgebiet Heinsberg mit der Erkelenzer Frauenaktion (Efa), mit den Rheinischen Landfrauen im Kreis Heinsberg, dem Rjabinuschka-Chor sowie mit Fatima Deckers und Mary Selvaratnam.

Gegen einen Kostenbeitrag von drei Euro pro Person bieten die Organisatorinnen ein „Basisfrühstück“ – wie es in Deutschland meist gegessen wird – mit Brötchen, Wurst, Käse und selbstgemachter Marmelade sowe Getränken an. Doch es wäre kein internationales Frühstück, wenn da nicht noch mehr wäre. Schließlich ist es interessant zu erfahren, was in Russland, Sri Lanka oder Japan zum Frühstück auf den Tisch gestellt wird. Deshalb wird es ein entsprechendes Büfett mit Spezialitäten aus verschiedenen Ländern geben. Neben dem Frühstück ist aber auch Unterhaltung angesagt. Dafür hat sich der Frauenchor Rjabinuschka unter der Leitung von Nadeshda Reder angesagt. Aber auch Geschichten über das Frühstück in anderen Ländern werden erzählt.

Aus Russland berichtet Maria Karew, aus Sri Lanka Josline Boldt und aus Japan Miyuki Rosenberg. Moderiert wird das Frühstück von Fatima Deckers. Und wer sie kennt, der weiß, dass ihre Trommeln nicht weit sein können. An denen können sich dann die Teilnehmerinnen unter fachfraulicher Anleitung probieren. Eine Tanzaufführung der Erkelenzer Frauenaktion rundet das Programm ab. Mit Infoständen sind unter anderem auch der Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer (Frauenhaus) sowie Rosa Schleife (Selbsthilfegruppe für Frauen mit gynäkologischen Krebserkrankungen) vertreten.

Im Vordergrund soll aber der Austausch stehen, betonte Elke Bodewein. „Die Frauen sollen die Vielfalt hautnah erleben und ins Gespräch kommen.“

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