Die „Fidele Dorfbühne” legt wieder los

Von: Georg Schmitz
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Bühnenreif: Unter der Regie von Uli Sausen spielen Petra Storm, Beatrix Baues, Dieter Ziegler, Johannes Schollmeyer, Ute Stallbaum, Alexa Schieren und Harald Schollmeyer (v.l.). Nicht im Bild: Nicole Schieren und Angelika Mehlkop. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Seit 1999 begeistern die Laienschauspieler der Fidelen Dorfbühne Waurichen ihr Publikum mit lustigen Komödien. Meist sorgt Stückeschreiber Bernd Gombold für die passenden Stoffe. Mit dem neuen Schwank „Zu früh gefreut” solle es für die Zuschauer wieder viel zu Lachen geben.

Mit Angelika Mehlkop, Alexa Schieren, Harald Schollmeyer, Ute Stallbaum und Petra Storms sind fünf Schauspieler der „ersten Stunde” mit dabei. Beatrix Baues, Nicole Schieren, Johannes Schollmeyer und Christian Storms komplettieren das Darstellerteam, das unter der Regie von Uli Sausen für tollen Bühnenspaß sorgen will.

Die Aufführungen der vergangenen Jahre im Bürgerhaus Waurichen waren immer ausverkauft und das dürfte bei den vier Terminen im kommenden September nicht anders sein. Seit April laufen die Proben für „Zu früh gefreut”, derzeit treffen sich die Schauspieler zweimal pro Woche.

In Souffleuse Margret Nieren und den Maskenbildnerinnen Christina und Julia Jung finden die Akteure an den vier Theatertagen eine willkommene Unterstützung. Auch weitere Mitstreiter sorgen im Hintergrund dafür, das alles problemlos über die Bühne geht. Alle freuen sich schon auf den 21. September, wenn sie bei der Premiere dem Publikum ihre Schauspielkünste darbieten können.

In dem Bühnenstück geht es richtig zur Sache. Landwirt Emil Ziegler (Harald Schollmeyer) und Sohn Dieter (Johannes Schollmeyer) betreiben vor den Toren Waurichens einen Bauernhof. Zur Familie gehört auch Oma Ziegler (Ute Stallbaum). Emil Ziegler fürchtet um die Zukunft des Hofes, denn das Anwesen liegt in einem Naturschutzgebiet und kann deshalb nicht rentabel bewirtschaftet werden. Leider zeigt Sohn Dieter keinerlei Interesse am weiblichen Geschlecht und somit an der Suche nach einer zukünftigen Bäuerin.

Sämtliche Werbungsversuche der Nachbarstochter Franziska (Nicole Schieren) erreichen eher das Gegenteil. Auch die schwatzhafte Briefträgerin Helga (Alexa Schieren) fördert bei Dieter Ziegler nicht das Interesse an einer Beziehung. Der örtliche Bürgermeister (Petra Storms) zeigt ein auffallendes Interesse an Zieglers Anwesen. Als Wünschelrutengänger und aufgrund eigener Grabungen ist dessen Freund Richard Raffer (Christian Storms) überzeugt, dass unter dem Naturschutzgebiet eine Thermalquelle sprudelt. Als Thermal- und Kurort könnte sich Waurichen so ungeahnte Einnahmequellen sichern und als Bauunternehmer dürfte er mit zahlreichen Aufträgen rechnen.

Der Bürgermeister ist von Raffers Plan überzeugt und beschließt: Zieglers Hof muss dem Projekt „Thermal- Kur- und Bäderlandschaft” weichen. Natürlich hat er sich zu früh gefreut, denn Mira Meislein (Beatrix Baues) hat als engagierte Naturschützerin ein Wörtchen mitzureden. Die Geologin Dr. Gundula Gräber (Angelika Mehlkop) soll schließlich für Klarheit über die Wasserqualität sorgen, wirbelt aber das Dorf gewaltig durcheinander. Außer dem Bürgermeister und seinem Kumpan Raffer haben alle ihre Freude an den Ereignissen um die attraktive Geologin - und schließlich kommt es dann doch noch zu einem richtig schönen Happy End.

An folgenden Terminen stehen die Schauspieler mit dem Stück „Zu früh gefreut” auf der Bühne im Bürgerhaus Waurichen: Freitag, 21. September, 19.30 Uhr; Samstag, 23. September, 15 Uhr; Freitag, 28. September, 19.30 Uhr; Samstag, 29. September, 19.30 Uhr. Die Eintrittskarten kosten jeweils sechs Euro.
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