Die FDP will Hürden überwinden und Ziele erreichen

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Die FDP, die bei den letzten Kommunalwahlen im Jahr 2009 mit neun Prozent der Wählerstimmen fünf Sitze erlangt hatte, will nach den Wahlen am 25. Mai mit einer gleich großen oder größer gewordenen Fraktion im Heinsberger Kreistag vertreten sein, die wiederum von Stefan Lenzen angeführt werden soll.

Dies sagte FDP-Kreisvorsitzender Klaus Wagner bei der Vorstellung der Wahlkampfkampagne unter dem Motto „Hürden überwinden – Ziele erreichen“ im Heinsberger Restaurant Janses Mattes. Landratskandidat Wagner und Kreistagsspitzenkandidat Lenzen als „Doppelspitze“ betonten, es gehe den Liberalen bei diesem ausgewählten Motto nicht darum, auf Prozent-Hürden anzuspielen, die es bei Kommunalwahlen ja ohnehin nicht mehr gebe, sondern bürokratische Hürden und Hürden in den Köpfen seien zu überwinden.

Die Liberalen im Kreis Heinsberg haben nach Wagners Angaben ein Wahlkampfteam gegründet und Ideen entwickelt. Dank Hilfe von Ruth Klapproth habe die Kampagne auch professionell gestaltet werden können.

Von „zehn guten Gründen, FDP zu wählen“, beleuchteten Wagner und Lenzen drei besonders: Unter dem Motto „Tempo auf allen Bahnen“ wollen sich die Liberalen für Ausbau und Optimierung der bereits bestehenden Infrastruktur (Straße und Öffentlicher Personennahverkehr) einsetzen. Die FDP tritt ein für eine Zusammenlegung von Wirtschaftsförderungsgesellschaft und Heinsberger Tourist-Service; der Behördenlotse solle zu einem Unternehmerservicezentrum weiterent­wickelt werden, um den Bürokratieaufwand für die Unternehmen abzubauen.

Und unter dem Motto „Kluge Köpfen – kleine Klassen“ will die FDP im Schulbereich bei der Inklusion auf Qualität statt auf Tempo setzen. Um die Wahlmöglichkeiten der Eltern zu sichern, sollten Inklusionszentren geschaffen werden. Dort sollten vor Ort gut funktionierende Förderschulen der unterschiedlichsten Förderschwerpunkte und Regelschulen gemeinsam den Kindern mit und ohne besonderen Förderungsbedarf alles bieten, was sie benötigen würden.

Mit Blick auf das Stichwort Wahlfreiheit merkte Lenzen an, dass der entscheidende Antrag zur Wiedereinführung der Auto-Kennzeichen ERK und GK von den Liberalen gestellt worden sei.

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