Die Europäische Union aus verschiedenen Blickwinkeln

Von: Elisa Klein-Peters
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Erlebnis- und Informationsreiche Tour nach Brüssel: Die Schülerinnen und Schüler des Cusanus Gymnasiums trafen bei ihrem Besuch des Europäischen Parlamentes die Europaabgeordnete Sabine Verheyen aus Aachen.

Erkelenz. Was bedeutet Europa? Wie funktioniert die Europäische Union? Zwei Fragen von vielen, mit denen sich 19 Schülerinnen und Schüler des Cusanus Gymnasiums Erkelenz - Europaschule bei einem Seminar zum Thema „Quo vadis Europa?” in Brüssel beschäftigten. Die Lehrern Michael Deck und Dr. Kenan Irmak begleiteten die Schüler.

Die Veranstaltung wurde von Dr. Schüsselbauer vom Gesamteuropäischen Studienwerk Vlotho geleitet. Auf dem Programm standen Besuche bei den wichtigsten Institutionen der Europäischen Union. Diese boten den jungen EU-Bürgern die Möglichkeit, die Funktionsweise der EU aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Unter anderem besuchte die Seminargruppe die Europäische Kommission. Bei einem Fachgespräch mit der Journalistin Silke Wettach nutzten die Cusaner die Gelegenheit, Fragen zu den Anstrengungen der Kommission bei der Bewältigung der aktuellen Krisen zu stellen.

Interessant war für die künftigen Abiturienten aber auch zu sehen, wie wichtig Sprach- und interkulturelle Kompetenzen für eine internationale Karriere sind. Der Besuch im Rat der Europäischen Union und die lebhafte Diskussion mit dem österreichischen Gesandten Thomas Glöckel brachten neue Einblicke. Glöckel betonte, dass gerade die Vielfalt die europäischen Länder einzigartig in der Welt mache. Sie verbinde auf der Basis von demokratischen Werten, weniger bezüglich Kultur oder Religion. Im Europäischen Parlament wurden die Cusaner auch von der Europaabgeordneten Sabine Verheyen aus Aachen empfangen.

Abschließend wurde die Vertretung von Rumänien besucht, um ein Land kennenzulernen, das erst seit 2007 Mitglied in der EU ist. Auch dort gab es ein offenes Gespräch - diesmal auf Englisch. Die rumänische Referentin stellte sich auch kritischen Fragen, zeigte aber auch auf, welche Vorteile die EU von dem Beitritt Rumäniens habe und betonte, dass das Land sich für eine fortgesetzte Erweiterung Richtung Balkan und Türkei einsetzt.

Nach dem offiziellen Programm erfuhren die Schülerinnen und Schüler während der Rundgänge durch die Altstadt einiges über historische und politische Hintergründe der Stadt Brüssel. Sie hatten die Chance, sich selbst ein Bild von der multikulturellen Stadt zu machen, in der Menschen aus beinahe 190 Nationen leben. Die Besichtigung des Atomiums - einem Erbe der Weltausstellung von 1958 - durfte natürlich nicht fehlen.
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