Die Eisenbahner schmieden schon wieder neue Pläne

Von: hama
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Als zweiten Zug der noch jungen Saison schickte Zugführerin Ingrid Härtel die Haspe auf die Reise. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Schierwaldenrath. Dass die Riege der Osterhasen das Wochenende ohne nennenswerte Pausen verbracht hat, zeigt sich exemplarisch an dem Langohr, das für die Selfkantbahn zuständig war. Einmal auf der Strecke zwischen Schierwaldenrath und Gillrath, musste der Osterhase jeweils am Kreuzungspunkt der beiden gegenläufig verkehrenden Züge in Birgden umsteigen und weiterhin die bunten Eier unters eisenbahnbegeisterte Volk bringen.

Hin und her, hin und her ging es. Zur Saisoneröffnung ging es am Bahnhof in Schierwaldenrath dagegen eher gemächlich zu. Der sonst bei schönem Wetter große Besucherstrom blieb aus. Die Pause zwischen der letzten Nikolausfahrt und der Eröffnung an den Ostertagen war kurz. Trotzdem wurde von den Eisenbahnfreunden einiges geleistet. Für alle sichtbar war die Erneuerung von rund 200 Metern Gleis inklusive Unterbau an dem Stück in Birgden, das man den „Starzender Berg“ nennt.

„Ein bisschen mehr als ein Prozent“, sei die Steigung, erläutert Helmut Kommans von der Selfkantbahn. Die Aufarbeitung der Lok Nr. 5 befindet sich im Zeitplan. In Gangelt ist derzeit bei Stahlbau Trepels der Rahmen in Arbeit, der geschweißt und mit neuen Achslagern versehen werden muss. Der Güterschuppen in Birgden ist so gut wie fertig und wird am 1. Mai eingeweiht. Auch der Umbau des Bahnhofs in Gillrath ist nahezu abgeschlossen. Hier werden nur noch die Außenanlagen verschönert.

Dort, in Gillrath, gibt es auch eine Fläche, die für einen Traum der Selfkantbahner vorgehalten wird. Der Borgward Sattelschlepper der Sylter Inselbahn soll in einigen Jahren bei der Selfkantbahn laufen.

Dieser Sattelschlepper, der speziell für die Schiene gebaut wurde, kann aber nur in eine Richtung fahren und benötigt deshalb in Gillrath eine Drehscheibe. „So was gibt der Markt aber im Moment nicht her“, berichtet Helmut Kommans von entsprechenden Bemühungen und der Tatsache, dass so was ja auch viel Geld kostet. Helmut Kommans (70) ist seit 1976 aktiv dabei, Günther Steinhauer (noch 64) seit 1972.

Diese beiden Eisenbahner sind die ältesten aktiven Vereinsmitglieder. Von den insgesamt 510 Mitgliedern der Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr sind rund 100 aktiv dabei.

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