Heinsberg - Die E-Rallye: Energiewende mit enormer Beschleunigung

Die E-Rallye: Energiewende mit enormer Beschleunigung

Von: Anna Petra Thomas
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Auch das American Football Tea
Auch das American Football Team „Kreis Heinsberg Bisons” nutzte die Gelegenheit, sich beim Industriefest zu präsentieren und zugleich, um neue Mitglieder zu werben. Foto: Thomas

Heinsberg. Nach dem Fast-Sommer-Anfang am Freitag hatten sich die Organisatoren des Industriefestes schon gefreut auf ein sonniges Wochenende - und wurden dann doch ein wenig enttäuscht. Das galt am Ende aber allein mit Blick auf das Wetter.

Denn obwohl immer wieder dunkle Wolken vom Himmel ihr Nass androhten, hielt es und lockte vor allem am Sonntagnachmittag zum Start der Heinsberger E-Rallye zahlreiche Besucher ins Gewerbe- und Industriegebiet. Organisatoren und Teilnehmer waren zufrieden.

Seinen offiziellen Auftakt nahm das 17. Industriefest am Samstagvormittag in den Räumen des Hammer Heimtex-Fachmarktes an der Ferdinand-Porsche-Straße. Hier hieß Hubert Heinrichs als Sprecher der Interessengemeinschaft Heinsberger Industriegebiet im Kreise zahlreicher offizieller Gäste als Schirmherren Jakob Wöllenweber, Vorstand der Alliander AG, und Bürgermeister Wolfgang Dieder willkommen, darüber hinaus als Gastgeber Geschäftsführer Herbert Schaaf.

Dass sich ein so renommiertes, traditionsreiches Unternehmen wie Hammer im Industriegebiet niedergelassen habe, sei ein sicheres Zeichen dafür, dass man am Standort gut positioniert sei mit den besten Voraussetzungen, gute Geschäfte zu tätigen. Besonders freute sich Heinrichs über die hohe Zahl der am Industriefest beteiligten Firmen, die sich mit einer Steigerung um mehr als 35 Prozent auf insgesamt 37 belief. Erhöht werden konnte darüber hinaus auch die Zahl der externen Aussteller, die dem großen Areal des Industriegebietes stärker als je zuvor das Flair von Flaniermeilen gaben. Als neuen Schwerpunkt des Festes nannte Heinrichs das Thema Energieeffizienz, verbunden mit der Durchführung der ersten E-Rallye.

Auf historischem Boden

Man befinde sich zur Eröffnung des Festes quasi auf historischem Grund und Boden, erklärte Schirmherr Wöllenweber. Das Grundstück, auf dem sich der Fachmarkt befinde, sei quasi der Grundstein gewesen für den Zusammenschluss des Heinsberger Industriegebietes mit dem Oberbrucher Industriepark. „Es war das letzte in einer Reihe von Grundstücken, die von Akzo Nobel seinerzeit an die Stadt veräußert wurden.”

Heute würden beide Gebiete eine Einheit bilden. „Dieses Areal bietet grenzenlose Möglichkeiten für Handel, Dienstleitungsgewerbe und Industrie, die es für die Entwicklung der Stadt Heinsberg zu nutzen gilt.” Auch er verwies auf die E-Rallye als „einzigartiges elektromobiles Ereignis in der Region” und nannte den Bürgermeister seinen „Motor”. Er habe mit der ersten E-Ladesäule am Heinsberger Marktplatz den Anstoß zur Heinsberger E-Mobilitäts-Initiative gegeben und damit ein weiteres Mal zur Energiewende in Heinsberg aufgerufen.


Dieder selbst ging dann auch mit dem neuen E-Mobil der Stadtwerke und dem Ersten Beigeordneten Jakob Gerards bei der E-Rallye an den Start. Ihm folgten sehr zur Freude der Veranstalter und der Besucher weitere 24 E-Mobile: ganz kleine Flitzer, normale Pkw und gleich mehrere Sportwagen. International wurde die Rallye durch einen Teilnehmer aus den Niederlanden. Einige Teilnehmer waren von weither angereist, etwa aus Mainz oder Hannover, um an der Rallye in Form einer touristischen Ausfahrt durch Heinsberg teilzunehmen.

Abgerundet wurde das Industriefest mit bekannten Programmpunkten wie etwa Hubschrauber-Rundflügen, Seifenkisten-Rennen oder Flohmarkt. Neu dabei waren die Ultraleicht-Flieger Heinsberg-Selfkant. Sie informierten an der Siemensstraße über ihr Hobby, wo auch das Freizeitunternehmen „Mit Paddel und Pedale” Tipps für Wassersportaktivitäten bereithält.

Ein Hingucker waren die Spieler des American-Football-Teams „Kreis Heinsberg Bisons”, die um neue Mitglieder warben. Prominenter Gast am Sonntagnachmittag war schließlich Hella von Sinnen, die für eine Autogrammstunde in die Apotheke an der Humboldtstraße gekommen war.
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