Wegberg - Die Denkwiese erlaubt einen Perspektivwechsel

Die Denkwiese erlaubt einen Perspektivwechsel

Letzte Aktualisierung:
weg-naturbeeckfo
Im Rahmen des Naturparktages stellten im Flachsmuseum Yveline Moreau-Hansen und Wolfgang Gruh ihre Bilder aus. Foto: Koenigs

Wegberg. Zum zwölften Mal haben die Besucherzentren im deutsch-niederländischen Maas-Schwalm-Nette-Gebiet aus Anlass des Naturparktages am Sonntag ein abwechslungsreiches Programm angeboten. Im Kreis Heinsberg waren das Naturparkzentrum Wildenrath an der Friedrich-List-Allee, die Nabu-Naturschutzstation Haus Wildenrath in Wildenrath sowie das Flachsmuseum in Beeck die Anlaufpunkte.

Dreh- und Angelpunkt im Kreis war das Naturparkzentrum im Listzentrum. Dort war unter anderem die Dauerausstellung über Bionik zu sehen. Dabei wurde anschaulich erklärt, wie und wo sich die Konstrukteure von Maschinen in der Natur inspirieren lassen. So erfuhren die Besucher zum Beispiel Wissenswertes über die strömungsgünstige Form von Pinguinen und weshalb sich Bäume immer so ausrichten, dass ihr Gewicht über der Wurzel liegt.

Dazu gab es auch überdimensional Blumen und Gräser zu bestaunen, die die Künstlerin Alexandra Schütz im Rahmen eines Kunstprojektes gemeinsam mit Schülern des Hückelhovener Gymnasiums gestaltet hatte. „Diese Denkwiese erlaubt den jungen Besuchern einen ungewohnten Perspektivwechsel”, betonte Beatrix Tichelman, die im Listzentrum die Besucher betreut und die Ausstellungen erläutert. In der Naturschutzstation Wildenrath endete an diesem Tag zugleich das dreiwöchige internationale Workcamp Nature Art. 18 junge Erwachsene aus der ganzen Welt hatten sich vorgenommen, unter fachlicher Anleitung den Picknickbereich des ersten rheinischen Obstsortengartens zwischen Wildenrath und Wassenberg auszubauen. Neben einer achteckigen Pergola und einer Spalierhecke sollte auch eine rollstuhlgerechte Pflasterung entstehen. Das Beecker Flachsmuseum lud zu Kunst und Kultur ein.

Dabei präsentierten die Museumsmacher neben ihrem eigenen Kernthema „Vom Flachs zum Leinen” auch Werke der beiden Wegberger Künstler Yveline Moreau-Hansen und Wolfgang Gruh. Beide haben sich der Ölmalerei verschrieben, wobei Moreau-Hansen realistische „Menschenbilder” ausstellte, während sich Gruh einer Mischtechnik aus Öl und Quarzsand verschrieben hat, um seinen Bildern Plastizität zu verleihen. Die Ausstellung der insgesamt rund 30 Bilder ist im Flachsmuseum noch bis zum 10. Oktober zu sehen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert