Die Bürger gestalten die Gesellschaft mit

Von: gs
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Hauptgeschäftsführer Dr. Mic
Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Vondenhoff, Kreishandwerksmeister Wilfried Wiesenborn, Bernd Krückel (MdL) und Geschäftsführer Johannes Willms (v.r.) stoßen auf das ehrbare Handwerk an. Foto: Georg Schmitz

Kreis Heinsberg. Wegen „Regenverdachts” hatte die Kreishandwerkerschaft vorsichtshalber eine „Zelt- und Schirmlandschaft” auf dem Parkplatz am „Haus des Handwerks” in Geilenkirchen aufgebaut, und dann nieselte auch pünktlich ab Beginn der Veranstaltung das feuchte Nass auf die überdachte Gesellschaft nieder.

Die Kreishandwerkerschaft Heinsberg hatte ihre ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter sowie zahlreiche weitere Gäste zum 16. Sommerfest, dass eher seinem Ruf als „Herbstfest” gerecht geworden wäre, eingeladen.

Zu den Ehrenamtsträgern gehören Vorstände und Beiräte sowie die Gesellenprüfungsausschüsse der angeschlossenen Innungen.

Hinzu kommen die Mitglieder weiterer Ausschüsse sowie Fachwarte, Innungsbeauftragte und Ehrenamtspersonen. Gas- und Wasserinstallateurmeister in Person mit Zentralheizungs- und Lüftungsbauermeister Wilfried Wiesenborn wünschte den Anwesenden in seiner Eigenschaft als Kreishandwerksmeister ein paar fröhliche Stunden im lockeren Austausch mit anderen Handwerkern und Freunden der Kreishandwerkerschaft.

Bei den Handwerkern im Kreis ist es mittlerweile gute Tradition, dieses Sommerfest mit Gleichgesinnten zu feiern, um von der täglichen Last der Arbeit und Verantwortung abzuschalten.

Wiesenborn ging kurz auf einen bekannten Spruch von Wilhelm Busch ein. „Willst du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben”, soll dieser einmal gesagt haben.

„Hier irrte Wilhelm Busch”, meinte der Kreishandwerksmeister und fuhr fort: „Unsere Demokratie, unser Sozialstaat und auch unsere Handwerksorganisationen wären ohne bürgerschaftliches, also ehrenamtliches Engagement weder stabil noch lebendig.” Über 22 Millionen Bürger seien in Deutschland ehrenamtlich tätig. „Eine Bürgergesellschaft, die von der Mitgestaltung ihrer Bürgerinnen und Bürger lebt, wird die gesellschaftlichen Herausforderungen, vor denen wir in Deutschland aber auch im Kreis Heinsberg stehen, besser bewältigen”, so Wiesenborn.

Bei Bier und Schweinebraten entwickelte sich schnell eine lockere Atmosphäre. Neben den über 100 Handwerkern und Gleichgesinnten hatten sich auch viel Prominenz aus Wirtschaft und Politik dem lockeren Gedankenaustausch angeschlossen.
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