Die 1,8 Kilometer lange Umgehung wird Realität

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Neben dem NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (2.v.l.) hatte auch der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Achim Großmann (3.v.l.), den Weg nach Wildenrath gefunden. Foto: Koenigs

Wegberg-Wildenrath. Die geplante und immer wieder geforderte Ortsumgehung im Rahmen der Baumaßnahmen B221n wird Realität. Jetzt wurde der erste Spatenstich für die 1,8 Kilometer lange und knapp fünf Millionen Euro teure Umgehung gemacht. Dazu waren neben den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden und Landrat Stephan Pusch auch politische Großkaliber angereist.

Neben dem NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper hatte auch der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Achim Großmann, den Weg nach Wildenrath gefunden. Er wies auf die Zügigkeit des Verfahrens von der Genehmigung bis zum Beginn des Baus hin und bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Die Nordsüd-Verbindung durch die B221 sei von besonderer Bedeutung. Daher sei es wichtig, dass das mittlere Stück im Bereich Wildenrath und Arsbeck geschlossen werde.

Wichtig war bei der Planung der B221n, so viele Fahrzeuge wie möglich aus den Ortschaften herauszuhalten. In Wildenrath wurden bei Verkehrszählungen bis zu 10.000 Fahrzeuge gezählt. Durch die Umgehung sollen bis zu 95 Prozent des Verkehrs um den Ort herum geleitet werden.

Unter den Gästen beim ersten Spatenstich, der im Pflanzen von drei Ahornbäumen bestand, war auch die scheidende Wegberger Bürgermeisterin Hedwig Klein, in deren Amtszeit die Genehmigung und Planung des Bauvorhabens fielen.

Der Bau der Umgehung soll rund 20 Monate dauern und 2011 fertiggestellt sein.

B 221 n: Obstwiese und Durchlässe für Wild

Als Ausgleich für den Eingriff in die Natur wegen der B 221n schafft der Landesbetrieb Straßen ungefähr 16 Hektar Ausgleichsflächen.

An Haus Wildenrath entsteht eine Obstwiese mit dem für die Gegend typischen Wassenberger Sämling.

An zwei Stellen im Verlauf der Strecke können Wildtiere die B221n durch zwei große Durchlässe queren. Wildschutzzäune entlang der Trasse leiten die Tiere dahin.

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