Dialogwanderung thematisiert „Abschied und Aufbruch“

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Kreis Heinsberg. Der Aachener Weihbischof Johannes Bündgens wird am Samstag, 28. September, die Region Heinsberg besuchen. Er will im Auftrag von Bischof Heinrich Mussinghoff den Dialogprozess im Bistum Aachen voranbringen und lädt deshalb zu persönlichen Gesprächen ein.

Es soll allen Interessierten, die dem Weihbischof ihre Einschätzung zum Weg der Kirche in der gegenwärtigen Gesellschaft mitteilen wollen, die Möglichkeit zu einer persönlichen Begegnung geboten werden.

Alle Interessierten, ob kirchlich engagiert oder nicht, ob jung oder alt, ob fragend oder kritisch, sind eingeladen, dem Weihbischof persönlich ihre Gedanken, Meinungen und Erfahrungen zur Zukunft der katholischen Kirche mitzuteilen. „Tabu-Themen gibt es nicht; das, was bewegt, kann und soll zur Sprache kommen“, erklärte das Büro der Regionaldekane.

Den Rahmen dafür bildet eine Wanderung am Rand des Braunkohletagebaus unter dem Motto „Abschied und Aufbruch – Wir gehen alte und neue Wege, doch die alten Wege brechen langsam weg“. Dieses Motto soll einerseits den von der Umsiedlung durch den Braunkohletagebau betroffenen Menschen ein besonderes Augenmerk widmen und andererseits die Erfahrungen vieler Christen und Gemeinden in der Region Heinsberg thematisieren, die Vertrautes aufgeben müssen und als Kirche neue Wege mit neuen Weggemeinschaften suchen.

Der Treffpunkt für die Wanderung, die auch von Regionaldekan Gottfried M. Graaff begleitet wird, ist der Festplatz am Kuckumer Quellenweg, wo Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Dort beginnt um 15 Uhr die Wanderung, die zunächst an der Niers entlang und dann über Keyenberg durch Borschemich bis an die Braunkohlegrube – mit Sicht auf die Bagger – führt. Von dort geht es auf südlicher Route durch Borschemich über Feldwege Richtung Kuckum. Die Wegstrecke ist circa zwölf Kilometer lang. Die Wanderung wird unterbrochen durch mit Impulsen gestaltete Pausen. Gegen 18 Uhr gibt es zum Abschluss einen Wortgottesdienst in der Herz-Jesu-­Kirche in Kuckum.

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