Kreis Heinsberg - DGB freut sich auf den Ministerbesuch

DGB freut sich auf den Ministerbesuch

Von: disch
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Der Minister für Arbeit, Inte
Der Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen: Guntram Schneider wird am Dienstag zur Maiveranstaltung des DGB-Kreisverbandes Heinsberg in Hückelhoven erwartet. Foto: ddp

Kreis Heinsberg. Zum dritten Mal richtet der Heinsberger Kreisverband des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) eine Maiveranstaltung aus. Und die Vorfreude ist diesmal besonders groß: Immerhin hat sich ein Minister angesagt.

Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, wird am Dienstag, 1. Mai, 15 Uhr, an Schacht 3 in Hückelhoven an der Sophiastraße erwartet.

Der Minister kommt zwar in Wahlkampfzeiten, aber nicht deshalb, weil derzeit Wahlkampf angesagt ist. Vielmehr hatte er dem DGB-Kreisvorsitzenden Willi e_SDHpKlaßen schon im August des vergangenen Jahres spontan am Rande einer SPD-Veranstaltung in Hückelhoven-Hilfarth seine Zusage für die Maiveranstaltung 2012 gegeben, als noch niemand an eine vorgezogene Landtagswahl am 13. Mai gedacht hatte.

Ausgerechnet der DGB-Kreisvorsitzende wird allerdings am Dienstag fehlen: Krankheitsbedingt kann Willi Klaßen diesmal nicht dabei sein, was er natürlich zutiefst bedauert.

Nach einem Grußwort des Hückelhovener Bürgermeisters Bernd Jansen (CDU) und der Rede des Landesministers steht bei einer Podiumsdiskussion das Thema „Gerechte Löhne - Soziale Sicherheit” im Blickpunkt. Mit Minister Guntram Schneider (SPD) diskutieren werden Landrat Stephan Pusch (CDU), Regionaldekan Gottfried Maria Graaff von der katholischen Kirche, Superintendent Jens Sannig von der evangelischen Kirche und Ralf Woelk, Vorsitzender der DGB-Region NRW Süd-West.

Moderiert wird diese Gesprächsrunde von Karl Panitz, dem für den Kreis Heinsberg zuständigen Gewerkschaftssekretär des DGB. Musikalisch wird die Maiveranstaltung von der Bergkapelle Sophia-Jacoba begleitet. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgt der Förderverein Schacht 3.

Vor der Maiveranstaltung wartete Karl Panitz mit „bedenkenswerten” Zahlen auf: Im Kreis Heinsberg - so würden die Angaben von August 2011 belegen - seien über 700 Menschen auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen, obwohl sie eine Vollzeitstelle hätten. Außerdem gebe es 2760 Menschen, die als Teilzeitkräfte auch Hartz-IV-Leistungen erhielten. „Dadurch werden die Forderungen nach einem gesetzlichen Mindestlohn noch einmal untermauert”, betonte Panitz. „Es muss möglich sein, von Vollzeitarbeit leben zu können.”

Der Gewerkschaftssekretär verwies auf den Aufruf des DGB zum 1. Mai, in dem „gute Arbeit für ­Europa, gerechte Löhne und soziale Sicherheit” gefordert würden. Unter anderem stünden auf dem Forderungskatalog der Gewerkschaften ein gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro sowie gleicher Lohn für gleiche Arbeit in der Leiharbeit.
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