Deutscher Jim Carrey in Hochform

Von: defi
Letzte Aktualisierung:
Das Grimassenschneiden hat Max
Das Grimassenschneiden hat Max Giermann mindestens so gut drauf wie der erfolgreiche amerikanische Schauspielerstar. Foto: defi

Waldfeucht-Braunsrath. Stefan Raab, Johann Lafer, Kai Pflaume, Hugo Egon Balder, Karl Lagerfeld, Reinhold Beckmann, Oliver Kahn, Tim Mälzer, Guido Westerwelle, Uli Hoeneß, Oliver Geissen und Karl-Theodor zu Guttenberg haben eines gemeinsam.

Jeder kennt sie, und sie werden von einem parodiert, den sicher auch bald jeder kennen wird, Max Giermann. Mit seinem ersten Liveprogramm „Wer denn sonst?!” war Giermann in der Festhalle Braunsrath zu Gast. Gastgeber war die Raiffeisenbank Heinsberg, die sich auf die Fahne geschrieben hat, Braunsrath zu einer Comedy-Hochburg zu puschen. Und das klappt schon ganz gut.

300 Besucher aus der Region waren gekommen, um den Mann live zu erleben, den viele bislang nur als den kennen, der in der TV-Show Switch Reloaded „den Raab macht”. Giermann kann aber weit mehr, als Stefan Raab zu parodieren. Hella von Sinnen bezeichnete Giermann als den deutschen Jim Carrey - und das passt ganz gut. Das Grimassenschneiden hat Giermann mindestens so gut drauf wie der amerikanische Schauspielerstar. Zum Beispiel bei dem Lied „Nur in meinem Kopf” bewies der Comedian, dass er die Pantomime perfekt beherrscht. Das Lied war einer der Höhepunkte des Abends. Das Publikum ging phantastisch mit und honorierte jede Pointe mit begeistertem Applaus.

Durch den rasanten Wechsel der dargestellten Charaktere und perfekte Stimmenimitationen gelingt es Giermann, Geschichten, Figuren und Situationen zum Leben zu erwecken. Giermanns schauspielerisches Talent brachte ihm mehrfach den Deutschen Comedy-Preis ein. Auch die Mischung aus Switch Reloaded-Elementen und eigenen Giermann-Stücken kam beim Publikum in der Braunsrather Festhalle bestens an.

Die Premiere mit seinem Live-Programm hatte Max Giermann Anfang Oktober im Kom(m)ödchen gefeiert. Die Stimmung in der Braunsraher Festhalle war mindestens genauso gut, wie im Düsseldorfer Kabarett-Heiligtum. Zwei Zugaben musste Giermann geben. Und wenn es nach dem Willen des Publikums gegangen wäre, hätten es gerne noch mehr sein können. Doch da es Giermanns erstes Live-Programm ist, gibt es leider noch nicht so viele Zugabemöglichkeiten. Der Künstler nahm sich aber nach der Vorstellung noch viel Zeit, gab Autogramme und ließ sich mit seinen Fans fotografieren.

Auch Giermann wird den Ruf der Festhalle Braunsrath und ihres Publikums sicherlich in der Comedy-Szene verbreiten, wie es bereits Jürgen Becker und Konrad Beikircher taten, die ebenfalls in Braunsrath zu Gast und begeistert von der Atmosphäre waren.

Das nächste Highlight der Comedyreihe, die vor fünf Jahren startete, steht schon fest. Am 23. Oktober 2012 wird Herbert Knebel mit seinem Programm „Ich glaub, ich geh kaputt” auf der Festhallenbühne stehen. Karten gibt es in den Servicestellen des Zeitungsverlags Aachen und den Fillialen der Raiffeisenbank Heinsberg.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert