Kreis Heinsberg - Deutscher Gewerkschaftsbund würde Rot-Rot-Grün bevorzugen

Deutscher Gewerkschaftsbund würde Rot-Rot-Grün bevorzugen

Von: disch
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Im Beecker Flachsmuseum diskutierte der DGB mit Bundestagskandidaten aus dem Kreis Heinsberg.

Kreis Heinsberg. „Wenn die Wählerinnen und Wähler insbesondere gewerkschaftspolitische Forderungen nach der Bundestagswahl umgesetzt sehen wollen, geht das nur in einem rot-rot-grünen Bündnis, möglicherweise mit den Piraten.“ So fasste Ralf Woelk, Geschäfts­führer der DGB-Region NRW Süd-West, die Ergebnisse einer Umfrage unter Bundestagskandidaten aus dem Kreis Heinsberg aus seiner Sicht zusammen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatte Kandidaten mit seinen Forderungen zur Bundestagswahl konfrontiert. Sie sollten ihre Zustimmung oder Ablehnung signalisieren zu insgesamt 42 Einzelforderungen aus acht Themenbereichen: „Gesellschaftlichen Reichtum fair teilen“ „Tarifverträge für alle“, „Mitbestimmung stärken“, „Sozialversicherungssystem stärken“, „Gute Arbeit ist unser Ziel“, „Ausbildung garantieren“, „Öffentliche Daseinsvorsorge gewährleisten“, „Zuwanderung ermöglichen – Integration gestalten“.

In der Auswertung ergab sich laut Woelk mit Blick auf die gewerkschaftlichen Themen die Präferenz für Rot-Rot-Grün (plus Piraten?) auf Basis der Antworten von Norbert Spinrath (SPD), Wolfram Steinhage (Linke) und Christoph Stolzenberger (Grüne) sowie Kai Boxberg (Piraten).

Woelk zeigte sich mit Blick auf das Spektrum aller gesammelten Antworten davon überzeugt, dass in einer Großen Koalition oder in einer Jamaika-Koalition (Union/FDP/Grüne) „nur ganz, ganz wenige Punkte umgesetzt werden könnten“. Was die Antworten des FDP-Kandidaten Dr. Klaus Jürgen Wagner angeht, räumte er aber ein, dass der DGB in einzelnen Punkten von Wagners Aussagen „positiv überrascht“ gewesen sei.

Der Wahlkreisabgeordnete Wilfried Oellers von der CDU teile viele Positionen des DGB nicht, während sich Sascha Mattern (Freie Wähler) angesichts teils zustimmender, teils ablehnender Antworten eher wie ein „Hybrid“ darstelle, so Gewerkschaftssekretär Thomas Hartmann.

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