Deutsche Tischler-Azubis bauen „Relaxsessel“ in Schweden

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Die vier Tischler-Azubis absolvierten in Schweden ein Praktikum.
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Stolz waren die Tischler-Azubis auf ihren „Relaxsessel“.

Kreis Heinsberg. Ein Auslandspraktikum in Südschweden haben jetzt die Tischler-Auszubildenden Lukas Rademacher, Jannik Schaefer, Paul Schlagheck und Niklas Zybell absolviert. Angeregt und organisiert worden war dies vom Klassenlehrer der Tischlermittelstufe am Berufskolleg Ernährung – Sozialwesen – Technik des Kreises Heinsberg in Geilenkirchen, Andreas Rode, der bereits im vergangenen Jahr mit 13 Schülerinnen und Schülern ein Auslandspraktikum in Schweden realisiert hatte.

Diese Praktika wurden durch Mittel aus dem europäischen Förderprogramm erasmus+ finanziell unterstützt, das die Förderung der Mobilität von Auszubildenden und jungen Facharbeitern zum Ziel hat.

Die Anreise nach Schweden organisierten die Schüler selbstständig mit einem von den Eltern zur Verfügung gestellten Pkw. Untergebracht waren sie für die Dauer ihres Aufenthalts in einem Hostel, wo sie als Selbstversorger auch für ihr eigenes leibliches Wohl und alle anderen Angelegenheiten verantwortlich waren.

Die vier Teilnehmer konnten in der ersten Woche ihres Aufenthalts in der bestens mit Maschinen ausgestatteten Schulwerkstatt vom Njudungsgymnasiet in Vetlanda ein selbst gestaltetes Möbel mit allen zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln eigenständig bauen. Am Ende der ersten Woche präsentierten sie stolz ihren „Relaxsessel“. Der Besuch von Deutschunterricht in der schwedischen Schule und die Besichtigung eines Werks für formverleimte Holzbauteile rundete diese Woche ab.

Die zweite Woche war geprägt von der Arbeit im schwedischen Fensterbaubetrieb Inwido, da wurden die Tischler im Produktionsprozess eingesetzt und zeigten ihre hohe Fachkompetenz und Arbeitsbereitschaft. Dichtungen einbauen, Fensterbeschläge montieren, Fensterrahmen lackieren: All dies gehörte unter anderem zu ihren Aufgaben. So konnten sie einen Einblick in die industrielle Serienfertigung erlangen und einzelne technische Arbeitsabläufe kennenlernen.

In ihrer Freizeit nutzten sie die Gelegenheit, in den umliegenden Seen zu angeln. Der Einladung der schwedischen Lehrer zum Besuch eines Speedway-Rennens, zum Bootsfahren oder zum Grillen von Elchburgern nahmen sie gerne an und konnten so auch einige landestypische Aktivitäten genießen.

Nach zwei Wochen kamen die Tischler mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken wieder zurück zum heimischen Berufskolleg in Geilenkirchen.

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