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Der Zug der Erinnerung fährt gegen das Vergessen

Letzte Aktualisierung:

Kreis Heinsberg. Der Zug der Erinnerung fährt gegen das Vergessen. In seinen Waggons wird die Geschichte der Deportation von Kindern und Jugendlichen während der Nazi-Zeit erzählt.

In Bildern, Biographien und Andenken werden die jungen Menschen greifbar, denen ihre Zukunft gestohlen wurde, die in Eisenbahnwaggons in die Vernichtungslager im Osten gebracht wurden.

Vom 23. bis 26. März hält der Zug der Erinnerung in Heinsberg (am Kreishaus) sowie in Geilenkirchen (auf den Gleisen der ehemaligen Kreisbahn). Von diesen Orten aus fuhr ein Zug unter dem Deckname David zwischen 1940 und 1944 Kinder und Jugendliche aus der Region in den Tod. Auch ihre Namen und Gesichter finden sich in der Ausstellung.

Das Katholische Forum bietet die Gelegenheit zu einem Besuch der Ausstellung am Donnerstag, 24. März, um 16.30 Uhr in Heinsberg und am Freitag, 25. März, zur gleichen Uhrzeit in Geilenkirchen. In Heinsberg begleitet Zeitzeuge Hans-Georg Hollweg, der als 13-Jähriger die Deportationen der jüdischen Mitbürger erlebte, die Gruppe durch die Ausstellung.

Die Termine umfassen jeweils einen etwa einstündigen Besuch der Ausstellung und bieten anschließend die Möglichkeit zum Gespräch. Die Teilnahme an den beiden Veranstaltungen ist kostenlos. Um Anmeldung unter 02433/5263324 wird jedoch gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

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