Der „Zivi” fühlt sich wohl bei der Caritas

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Fühlt sich wohl beim Hausnotrufdienst des Caritasverbandes: „Zivi” Philipp Pellen mit Reinhilde Sontag-Risters (l.) und Angelika Frings (r.).

Kreis Heinsberg. „Wer hier arbeitet, fühlt sich wohl.” Dies wusste Philipp Pellen bereits nach kurzer Zeit als Zivildienstleistender beim Hausnotrufdienst des Caritasverbandes für die Region Heinsberg in Wassenberg.

Sechs Monat dauert derzeit der Zivildienst. Dass er beim Hausnotrufdienst arbeitet, verdankt Philipp Pellen seiner Eigeninitiative. „Eine Nachbarin wurde von der Caritas gepflegt”, erzählt er.

So sei er auf die Idee gekommen, bei der Geschäftsstelle des Caritasverbandes anzurufen, um nachzufragen, wo er als „Zivi” beschäftigt werden kann. Man habe ihn nach Wassenberg verwiesen. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit unterstütze er nun die Mitarbeiterinnen des Hausnotrufdienstes bei der Überprüfung und Säuberung der Hausnotrufgeräte und bei der Installation der Anschlüsse.

„Das Schönste an dem Job ist, dass man Kontakt zu Menschen hat”, betont der 20-Jährige. Außerdem seien die Arbeitszeiten geregelt. Er habe eine Fünftagewoche von montags bis freitags jeweils von 8 bis 16 Uhr. Zudem mache die Arbeit Spaß, weil alle Kollegen sehr nett seien. Wer Kontaktfreudig und freundlich sei, eine schnelle Auffassungsgabe habe und einen Führerschein besitze sowie ein gewisses technisches Verständnis mitbringe, für den sei die Stelle genau richtig, erklärt er.

Durch die Arbeit beim Hausnotrufdienst habe er erfahren, wie wichtig ein Hausnotrufgerät sei. „Vor allem ältere, kranke oder behinderte Menschen, die alleine sind, leben einfach so viel sicherer”, weiß Philipp Pellen.

Das Hausnotrufgerät besteht aus einem stationärem Hauptgerät, das an das Telefon angeschlossen wird, und einem Handsender, der an einem Band um den Hals als sogenannter „Funkfinger” oder wie eine Uhr am Handgelenk getragen wird. Rund um die Uhr kann so jederzeit in einem Radius von 300 Metern zur Hauptstation im Notfall Hilfe angefordert werden.

Innerhalb von Sekunden geht der Ruf an die Hausnotrufzentrale in Mönchengladbach, der alle Daten des Trägers vorliegen. Es wird sofort reagiert. Entweder wird eine direkte Sprechverbindung hergestellt, oder es werden, wenn der Betroffene nicht antwortet, die Bezugspersonen beziehungsweise die Schwester der nächsten Caritaspflegestation, ein Arzt oder ein Krankenwagen benachrichtigt.

„Für alle bedeutet ein Hausnotrufgerät mehr Sicherheit Ñ für die Senioren und die Angehörigen”, unterstreichen Reinhilde Sontag-Risters und Angelika Frings vom Hausnotrufdienst. Gerade deshalb sei ein Hausnotrufgerät das ideale Weihnachtsgeschenk, finden sie.

Wer Interesse hat, seinen Zivildienst oder ein freiwilliges soziales Jahr beim Hausnotrufdienst des Caritasverbandes in Wassenberg, Am Gasthausbach 47, zu leisten, oder wer sich für ein Hausnotrufgerät interessiert, kann sich an Reinhilde Sontag-Risters und Angelika Frings unter Tel. 02432/933380 wenden.
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