Der Wettergott muss wohl doch ein „Rocker” sein

Von: pia
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Ten Tons of Glory beim Open-Air-Festival „Rock die Ente” in Waldfeucht-Haaren: Die Musiker kommen aus dem Wassenberger und Erkelenzer Raum und spielen vor allem alternativen Rock. Foto: Pia Wilbrand

Waldfeucht-Haaren. Am Samstag war es so weit: Nach monatelangen Vorbereitungen konnte die Musikinitiative Bands At Fun zum dritten Mal regionale Bands auffordern: „Rock die Ente - support your local scene!”

Acht Bands kamen der Aufforderung nach und legten los, um die Rockfans auf dem Gelände der Firma von den Driesch Busreisen im Gewerbegebiet von Waldfeucht-Haaren zu begeistern.

High Class Fellas aus Kirchhoven bestritten den Auftakt und kurbelten die Stimmung mit Coversongs von erfolgreichen Bands wie den Foo Fighters oder den Arctic Monkeys an.

Starker Regen am Mittag hatte die Befürchtung aufkommen lassen, dass die Ente baden gehen könnte. Aber der Wettergott muss wohl doch auch ein „Rocker” sein, denn wenig später konnten sich Veranstalter, Bands und Publikum über einen blauen Himmel freuen und - wie angekündigt - „unterstützt von den letzten warmen Sonnenstrahlen des Jahres” das Open-Air-Festival genießen.

Danach ging es weiter mit Nation 4, einem Quartett aus dem Heinsberger Raum, das sich dem deutschen und englischen Rock und Pop verschrieben hat. Zwischen den Auftritten wurde Rockmusik zur Unterhaltung gespielt und das Busunternehmen von den Driesch stellte einen großen Bus, in dem Besucher Schutz vor dem Regen suchen konnten. Die Veranstaltung wurde außerdem von der Raiffeisenbank, der Firma Schürkens, dem Auto- und Reifenservice Wallraven und dem Bauunternehmen Schröders unterstützt.

Aus der Wassenberger und Erkelenzer Region kamen Ten Tons of Glory, die seit November 2007 zusammen Musik machen.

Brasch machte danach seinem Motto „live, laut, hart und vor allem fett” alle Ehre.

Selbst aus der Aachener Region kamen Musiker: Cutback coverte moderne Rocksongs.

Das Trio Emma 6 aus Heinsberg konnte abermals beweisen, dass seine Musik die Herzen zum Rocken und Schmelzen bringt. Und aus Köln kam die Band Lauter Leben, die mit ihrer Live-Show schon als Vorband der Fanta 4 auftrat.

„Morgen früh ist hier alles wieder abgebaut”, erklärte Wolfgang Brand, zweiter Vorsitzender von Bands At Fun, dem mit seinen Mitstreitern eine Nachtschicht bevorstand.

Die Absicht der Veranstalter war es, vor allem jungen Leuten die Möglichkeit zu geben, ein Festival zu besuchen. Deshalb konnten auch Rockfans unter 16 Jahren das Festival in Begleitung eines Erwachsenen besuchen. Und für die Sicherheit der 500 Besucher war gesorgt: Sicherheitsleute waren anwesend. Und verschiedenfarbige Bändchen zeigten an, wie alt die Gäste waren. So konnte der Ausschank von Alkohol an unter 16-Jährige verhindert werden. TBM-Event sorgte für den optimalen Klang der Musik und für die Lichtshow auf der Bühne.

Last but not least zeigten Rock Stu, was Rock bedeutet und hatten selbst am späten Abend noch genügend Energie, dem Publikum einen tollen Auftritt zu bieten. „Hätte es nicht die Deadline von 24 Uhr gegeben, hätten die auch noch bis 1 oder 2 Uhr gespielt”, so Wolfgang Brand.
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