Der „Technologietransfer“ weckt das Interesse der Unternehmen

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Die Ausrichter der dritten Auflage des Early-Birds-Technologiefrühstücks zeigten sich sehr zufrieden mit der Resonanz: Patrick Hahne von der FH, Frank Obernitz (CFC), Melanie Vorreiter (AGIT), Professor Andreas Terstegge von der FH und Axel Wahlen von der WFG (v. l. n. r.). Foto: FH Aachen/Bedbur

Kreis Heinsberg. Auch die mittlerweile dritte Auflage der im letzten Frühjahr gestarteten Early-Birds-Veranstaltungsreihe zum Thema Technologietransfer, die am Dienstag bei der Ceramic Fuel Cells GmbH in Heinsberg-Oberbruch stattfand, weckte erneut das Interesse der Unternehmen im Kreis Heinsberg.

Denn, dass schon kurz nach 8 Uhr in der Frühe mehr als 60 Unternehmensvertreter den Weg in den Industriepark Oberbruch fanden, lag sicher nicht nur an dem reichhaltigen Frühstücksbuffet, das die Veranstalter ­– Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG), ­Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer (AGIT) und Fachhochschule ­Aachen (FH) jeweils als Plattform für das Netzwerktreffen zum Technologietransfer anbieten. Vielmehr zeigten sich die Besucher ausgesprochen neugierig auf die beiden kurzen Vorträge aus den aktuellen Themengebieten „Mobiles Internet“ und „Energiewende“ sowie die anschließende Möglichkeit zur Betriebsbesichtigung.

Zunächst stellte Professor Andreas Terstegge vom Lehrgebiet Angewandte Informatik und Mathematik am Standort Jülich der FH Aachen die Möglichkeiten der individuellen Programmierung mobiler Applikationen, sogenannter Apps, und deren Einsatz in mittelständischen Unternehmen vor. Er betonte dabei die Vielseitigkeit der Anwendungsmöglichkeiten, die von Materialerfassung über Werbemaßnahmen bis Projektmanagement reichen, und dabei die Mitarbeiter anhand von Bonus-Systemen zur optimierten Selbstverwaltung anregen, wie am Beispiel einer für ein Dürener Handwerksunternehmen entwickelten App gezeigt werden konnte.

Anschließend sorgte Frank Obernitz, der Geschäftsführer des Co-Gastgebers Ceramic Fuel Cells GmbH, für Aufmerksamkeit. Er beschrieb unter dem Titel „Energiewende made in Heinsberg“, den Beitrag, den das Unternehmen mit seiner weltweit einzigartig effizienten Brennstoffzellentechnologie zu diesem Thema von Heinsberg aus leisten könnte. Schließlich ist CFC nach Angaben von Obernitz das bisher einzige Unternehmen in Europa, das ein kommerzielles System zur Stromerzeugung sowie zur Kraft-Wärme-Koppelung auf Basis festoxidkeramischer Brennstoffzellen für die private und gewerbliche Nutzung anbietet.

Besonders gefragt waren dann auch die Besichtigungsrunden im Produktionsbereich des Unternehmens. Die Veranstalter waren sehr zufrieden, denn wieder hat die Mischung gestimmt: Nicht zuletzt die ungezwungene Netzwerkatmosphäre am Frühstücksbuffet, an dem sich die Besucher sowohl untereinander als auch mit den Beratern von WFG, AGIT und FH über die Möglichkeiten des Technologietransfers austauschen konnten, war ganz im Sinne der Initiatoren.

Nach dem Frühstück gab es für alle Teilnehmer einen Kaffeebecher im Veranstaltungsdesign, der erinnern soll an die Early-Birds-Runde sowie an die unkomplizierte Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu WFG, AGIT und FH beim Thema Technologietransfer.

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