Kreis Heinsberg - „Der Stromspar-Check ist eine gute Sache”

„Der Stromspar-Check ist eine gute Sache”

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Die 500. Teilnehmer am Stromspar-Check: Marina Brandt (3.v.l.) und Werner Brandt-Herper (3.v.r.); im Bild mit Peter Kohnen (2.v.l.) und Anke Steimer (l.) von der Arge, Hans Ohlenforst (im Hintergrund), Leiter der Caritas-Werkstatt, Simone Deckers (2.v.r.) von Lekker Energie und Helmut Marmann (r.) von NEW Energie / West.

Kreis Heinsberg. „Der Stromspar-Check ist eine gute Sache. Durch die geschenkten Stromsparartikel haben wir schon merklich an unseren Energiekosten einsparen können.” Dieses Resümee zog Marina Brandt, die mit Ehemann Werner Brandt-Herper ins Bildungszentrum der Caritas-Werkstatt in Heinsberg an der Schützenstraße eingeladen worden war.

Denn im Haushalt des Ehepaares wurde der 500. Stromspar-Check von den Stromsparhelfern der Caritas-Werkstatt vorgenommen. Als kleines Dankeschön erhielten die Eheleute einen Blumenstrauß und Energiesparlampen, überreicht von Hans Ohlenforst, dem Leiter der Caritas-Werkstatt, und dem Projektkoordinator Ralf Mertens.

Als Trägervertreter des Projekts Stromspar-Check nutzten Ohlenforst und Mertens die Gelegenheit, den Kooperationspartnern zu danken, die das kostenlose Beratungsangebot seit seiner Einführung vor gut zwei Jahren unterstützen. Und zwar der Arge im Kreis Heinsberg (vertreten durch Teamleiter Peter Kohnen und Anke Steimer) sowie den beiden lokalen Energieversorgern, NEW Energie / West (vertreten durch Helmut Marmann und Franz Peter Jansen) und Lekker Energie (vertreten durch Simone Deckers), die zum Projekt großzügig Energiesparhilfen beisteuern und es somit in diesem Ausmaß erst ermöglicht haben.

Der „Stromspar-Check” für einkommensschwache Haushalte sei ein Projekt, das vom Miteinander lebe und nur im Verbund gelinge, betonte Mertens. Es erreiche eine Zielgruppe, die sonst durch Energiesparangebote nicht erreicht werde. Im Schnitt würden 460 Kilowattstunden Strom und somit 90 Euro an Energiekosten sowie rund 42 Euro an Wasserkosten pro Haushalt im Jahr eingespart. Zugleich ergebe sich eine CO2-Entlastung von durchschnittlich 300 Kilogramm. Insgesamt hätten die Stromsparhelfer bisher 4917 Artikel an kostenlosen Soforthilfen wie Energiesparbirnen und schaltbare Steckerleisten eingebaut.

Derzeit gebe es bei der Caritas-Werkstatt zehn Langzeitarbeitslose, Frauen und Männer, die zu Stromsparhelfern in den Bereichen Energie- und Wassertechnik geschult worden seien. Es habe sich gezeigt, dass sich die Teilnehmer mit dem Projekt identifizierten, so Mertens. Arge-Teamleiter Kohnen führte aus, dass über das Projekt Stromspar-Check die Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt gelinge. „Von den bisherigen Teilnehmern konnte ein Drittel dauerhaft in ein Arbeitsverhältnis wechseln”, sagte er.

Einrichtungsleiter Hans Ohlenforst informierte weiter, dass die Caritas-Werkstatt einer von bundesweit 70 Standorten des Deutschen Caritasverbandes sei, die am Projekt „Stromspar-Check” teilnehme, das vom Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz und der Energie-Agentur Deutschland unterstützt werde. Bundesweit seien bisher 1400 Langzeitarbeitslose zu Stromsparhelfern geschult und 38109 Stromspar-Checks durchgeführt worden.

Damit das Projekt seine Fortsetzung findet, wurde ein Förderantrag für die kommenden zwei Jahre gestellt.

Kostenlos Termine vereinbaren

Das Beratungsangebot für einen Strom- und Wasserspar-Check ist gedacht für Menschen mit geringem Budget wie zum Beispiel Haushalte, die Arbeitslosengeld II, Grundsicherung oder Wohngeld beziehen.

Diese Haushalte können einen kostenfreien Termin für einen Energiecheck vereinbaren bei der Caritas-Werkstatt im Haus der Caritas in Heinsberg an der Apfelstraße 55, an info@caritaswerkstatt.de oder telefonisch an 02452/919280.

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