Der Stadtpark steht vor einer Revitalisierung

Von: kl
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Nachdem sein Bestand rechtlich gesichert ist, soll der Stadtpark in Erkelenz eine umfassende Umgestaltung erfahren. Erste Uberlegungen dazu legte die Verwaltung vor. Fotos (2): Koenigs Foto: Koenigs

Erkelenz. Nachdem die Neugestaltung der Kölner Straße und des Bahnhofsbereichs nach Ansicht der Stadtverwaltung „zu einer erheblichen privaten Investitionstätigkeit und Projektentwicklung geführt” hat, die unter anderem die geplanten Projekte von Volksbank und Kreissparkasse beinhalte, sei es nun an der Zeit, sich Gedanken zur Gestaltung des Stadtparks zu machen.

Dies sei ein weiterer Schritt zur Entwicklung der südlichen Innenstadt, die der Stadtrat bereits im Februar 2003 als Rahmenplanung beschlossen hat, erläutert der Technische Beigeordnete Ansgar Lurweg in einer Verwaltungsvorlage.

Der Stadtpark ist eine der ältesten Grünanlagen im Stadtgebiet und geht auf den Fabrikanten J.B.Oellers zurück, der um 1870 einen privaten Villengarten anlegte. 1939 hat die Stadt Teile dieses Gartens erworben und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

„Aufgrund der vorteilhaften Lage im Zentrum der Stadt und dem bemerkenswerten alten Baumbestand hat die Parkanlage ein großes Potential als grüner städtischer Freiraum”, so Lurweg. Daran wird auch nicht zu rütteln sein. Im Gegenteil: Mit der Rechtskraft des Bebauungsplans Kölner Straße - Stadtpark im April 2010 ist sein dauerhafter Bestand gesichert. Allerdings wird laut Lurweg der Park gegenwärtig von der Bevölkerung viel zu wenig genutzt und wahrgenommen. Hier soll die Revitalisierung Wunder wirken.

Die unübersichtliche Fußwegeführung entlang der Theodor-Körner-Straße soll behoben werden. Auch soll den Blick störendes Buschwerk entfernt werden. Schließlich sollen auch der Bereich am Parkweg eine bessere Anbindung an die Kölner Straße erhalten und der Spielplatz eventuell verlagert werden.

Gleichzeitig mit dem Plan von Ausbau, Aufwertung und Neugestaltung des Stadtparks wird eine Umgestaltung der Theodor-Körner-Straße entlang des Stadtparks zwischen Anton-Raky-Allee und Hermann-Josef-Gormanns-Straße erwogen. Die Gesamtbaukosten hat die Verwaltung bislang auf 843.000 Euro veranschlagt. Davon entfallen 485.000 Euro auf die Revitalisierung des Stadtparks. Doch geht die Verwaltung davon aus, dass sie nicht allein auf den Kosten sitzen bleibt.

„Die Verwaltung hat in Vorgesprächen mit der Bezirksregierung Köln abgestimmt, dass das Vorhaben der Revitalisierung des Stadtparks im Zusammenhang mit der Gesamtentwicklung der südlichen Innenstadt grundsätzlich aus Städtebauförderungsmitteln förderfähig wäre”, erläutert der Technische Beigeordnete.

Nach den ersten Überlegungen sollen die Stellplätze entlang des Stadtparks entfernt werden. Als Ausgleich soll auf der anderen Straßenseite die Zahl der Stellplätze durch eine Umgestaltung der Parkordnung erhöht werden. Weiterhin umfassen die Überlegungen einen direkten Zugang vom Stadtpark zur Kölner Straße, verbunden mit einer Verlagerung des Spielplatz, der nach Auffassung der Verwaltung ein „Schattendasein” führt, da dorthin nur wenige Sonnenstrahlen ihren Weg finden. Auf der Agenda steht auch die Überlegung, wie sich ein eventuelle Bebauung zwischen Parkweg und Kölner Straße auf den Stadtpark auswirken könnte.

Doch bevor die Planung konkret wird, wird zunächst die Entscheidung der Bezirksregierung über den gestellten Antrag zur Bewilligung von Zuwendungen aus dem Städtebauförderungsprogramm abgewartet.
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