Der Ohof wird neu gestaltet

Von: koe
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So soll nach den Plänen von Wolfgang Emondts das Ohof-Gelände in Ratheim mit Seniorenwohnungen umgestaltet werden. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Ratheim. Jetzt liegt das Hotel Ohof in Ratheim in Schutt und Asche. Das frühere Aushängeschild der Gastronomie in der näheren und weiteren Umgebung hat in Ratheim zweifellos Geschichte geschrieben. Viele ältere Bürger erinnern sich gerne an schöne Stunden, die sie hier verbrachten.

Am Ende stand die Versteigerung, nachdem in den letzten Jahren auch kein Übernachtungsbetrieb mehr angesagt war. Diese Entwicklung rief den Hückelhovener Architekten Wolfgang Emondts auf den Plan. Schon immer hatte ihn nach eigener Aussage die Lage des „Ohof” fasziniert.

„Die Nähe zum Naherholungsgebiet Adolfosee bietet eine gewisse Attraktivität: Der See, der Baumbestand und die von vielen Bürgern genutzte Möglichkeit zu wandern und joggen - das ist doch was”, sagt Wolfgang Emondts. Diese „weichen” Faktoren in ihm den Plan reifen, hier eine Seniorenanlage zu errichten.

Er holte den Ratheimer Geschäftsmann Rolf Weith mit ins Boot - und so wurde das Ohof-Gelände dann gemeinsam ersteigert.

Die Idee, hier Seniorenwohnungen zu errichten, war bei dem Hückelhovener Architekten schon immer gegenwärtig. Schließlich wurden beim Verkauf und der Vermietung seiner Seniorenwohnungen an der Jülicher Straße in Hückelhoven besonders viele Objekte von Ratheimer Bürgern erworben. Die Nachfrage nach Altenwohnungen scheint also in Ratheim besonders groß zu sein.

Die Baugenehmigung soll diese Woche erteilt werden, der Baubeginn ist für Anfang des kommenden Jahres vorgesehen, die Fertigstellung für Ende 2011. Es sollen 13 Eigentumswohnungen von 50 bis 87 Quadratmetern entstehen. Alle werden senioren-und behindertengerecht gebaut. Eine Einrichtung für die Tagespflege ist ebenfalls gepalnt. Hiermit ist dann der Notdienst tagsüber garantiert.

Zusätzliche soll eine Arztpraxis integriertt werden. Hier ist ein Allgemeinmediziner erwünscht, Verhandlungen sind im Gange. Das neue Gebäude soll im konventionellen Baustil entstehen und dennoch attraktiv gestaltet werden. Ein schöner Innenhof und viele Grünanlagen sind vorgesehen. Die Grundrisse sind jetzt noch beeinflussbar.

So wird das Gelände am „Ohof” wieder eine neue Attraktivität erhalten.
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